Neue Buslinien
Neue Bushaltestelle und Busroute sollen Döbling mobiler machen

Stellvertretender Bezirkschef Thomas Mader (SPÖ) zeigt auf den Platz der neuen Bushaltestelle.
  • Stellvertretender Bezirkschef Thomas Mader (SPÖ) zeigt auf den Platz der neuen Bushaltestelle.
  • Foto: Foto: Reisenbauer
  • hochgeladen von Larissa Reisenbauer

In der vergangenen Bezirksvertretungssitzung wurden zwei Anträge zu neuen Busstrecken angenommen.

DÖBLING. Busse sind im Trend. So scheint es, wenn man einen Blick in die Projektlage der Döblinger Politik wirft. Gleich zwei Fraktionen – SPÖ und FPÖ – haben in der vergangenen Bezirksvertretungssitzung Anträge eingebracht, die den Busverkehr im Bezirk verstärken sollen.
Thomas Mader, stellvertretender Bezirkschef (SPÖ), forderte eine weitere Busstation der Linie 5B am Leopold-Ungar-Platz in Richtung Bahnhof Heiligenstadt. Das Ansuchen wurde angenommen. Klemens Resch, Klubobmann der FPÖ Döbling, stellte hingegen gleich einen Antrag für eine komplett neue Busroute. Die neue Buslinie würde beinahe alle Bezirksteile betreffen. Angesetzt wäre die Route bislang von Neustift über Grinzing bis zum Kuchelauer Hafen. Die Idee fand große Zustimmung und wurde einstimmig angenommen.

Neue Busstation in der Muthgasse

"Das Stadtquartier Muthgasse ist eines der größten Stadtentwicklungsgebiete im Westen Wiens. Durch weitere Projekte werden dort zukünftig noch mehr Menschen wohnen oder arbeiten. Somit ist eine zusätzliche Haltestelle für eine bessere Vernetzung im Grätzel wichtig", verteidigt Thomas Mader (SPÖ) sein Projekt. Denn eine weitere Haltestelle (Michael-Neumann-Gasse) befindet sich nur 160 Meter entfernt. "Selbstverständlich ist die Entfernung überschaubar – doch mehr Menschen bedeuten mehr Bedarf. Immerhin redet die ÖVP sogar über eine zusätzliche U-Bahn-Station", so Mader.
Trotz Diskussion ist der Antrag angenommen worden und wird nun an Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) übergeben, die wiederum mit den Wiener Linien Kontakt aufnehmen wird. Nach deren technischer Prüfung wird vom Bezirk ein Finanzierungsplan erstellt, um eine mögliche Umsetzung bis Herbst 2019 zu gewährleisten.

Zeitersparnis durch neue Busroute

So weit in der Planung steht man mit der Buslinie Richtung Kahlenbergerdorf im FPÖ-Büro Döbling noch nicht. Bei dem Projekt müssen auch mehr Faktoren bedacht werden. Fragen, wie die Art des Busses und der Ausfall während des Umbaus müssen geklärt werden. "Bereits vor einem Jahr haben wir einen Antrag für eine ähnliche Busroute gestellt. Damals dachten wir an einen selbstfahrenden elektrobetriebenen Minibus. Sollte jedoch eine andere Lösung besser geeignet sein bin ich offen für Vorschläge", so Klemens Resch (FPÖ).
"Ich würde mir ein Intervall von 20 Minuten wünschen, das bis in die Abendstunden bedient wird", so Resch. "Damit wären Anrainer, wie auch Touristen, mit den oberen Bereichen des Bezirks schneller verbunden. Jetzt benötigt man immerhin um die 60 Minuten."

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen