Neues Döblinger Amtshaus ist bis April 2019 fertig

Besichtigung der Bezirkschefs: Daniel Resch (li.) und Adi Tiller kontrollierten den Baufortschritt in der Grinzinger Allee 6.
  • Besichtigung der Bezirkschefs: Daniel Resch (li.) und Adi Tiller kontrollierten den Baufortschritt in der Grinzinger Allee 6.
  • Foto: BV 19
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

DÖBLING. In einem Jahr ist es soweit: Das alte Amtshaus in der Gatterburggasse 14 hat ausgedient und die Döblinger dürfen ihre Behördenwege in der Grinzinger Allee 6 verrichten. Fast alle Behördenwege wohlgemerkt. Denn das Sozialamt, Gesundheitsamt und die Baupolizei sind bereits in andere Bezirke abgewandert. Und auch das Magistratische Bezirksamt ist seit November 2017 in der Martinstraße 100 in Währing untergebracht.
"Das hat mit Bürgernähe nichts mehr zu tun. Aber uns waren die Hände gebunden", ärgert sich Bezirkschef Adi Tiller (ÖVP) noch immer.

Derzeit wird am Grundstück in der Grinzinger Allee ordentlich gebaut. Bauherr ist die Bundesimmobiliengesellschaft Buwog, die an selber Stelle auch Wohnungen errichten wird. Das Erdgeschoss wurde von der Stadt Wien erworben und soll die neue Bezirksvorstehung Döbling auf rund 1.000 Quadratmeter unterbringen. Neben den Verwaltungsräumen der Bezirksverantwortlichen wird es auch ein Pass- und Meldeamt geben. "Alles ist barrierefrei und auf neuestem Stand der Technik. Das ist ein Fortschritt für alle Döblinger Bürger", sagt Bezirksvize Daniel Resch (ÖVP).

Im neuen Amtsgebäude wird es auch wieder einen Saal für die Sitzungen des Bezirksparlaments geben und auch der gern genutzte Festsaal bleibt erhalten. "Auch das Klavier wird von der Gatterburggasse mitübersiedeln. Weiters gibt es eine Garderobe für Künstler, einen Beamer und die Möglichkeit, den Saal vollkommen zu verdunkeln", so Resch. Das alte Verwaltungsgebäude in der Gatterburggasse wurde an die Buwog verkauft. Konkrete Pläne zur Nachnutzung gibt es bis dato noch nicht.

Geht Tiller davor?

Der genaue Eröffnungstermin steht noch nicht fest, wird aber bei komplikationslosem Bauverlauf im April 2019 sein. Derzeit deutet alles darauf hin, dass Langzeit-Bezirkschef Adi Tiller diese Übersiedlung nicht mehr mitmacht. Es scheint ziemlich sicher, dass er noch in diesem Jahr seinen Job an den Nagel hängt und an seinen "Kronprinzen" Daniel Resch übergibt. "Wenn ich 40 Jahre im Amt bin, dann höre ich auf. Und das ist im heurigen Dezember", so der 78-Jährige. Das neue Amtshaus kann aber auch ein Sog für den ÖVP-Granden sein, dass er seine Amtszeit verlängert und noch mit ins neue Haus übersiedelt. Bei Adi Tiller weiß man so etwas nie.

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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