Parkpickerl in Döbling: Bezirk bleibt bei Lösung von 14 bis 19 Uhr

In Döbling ein alltägliches Bild: Parkpickerl-Flüchtlinge aus dem Wiener Umland parken den Bezirk zu.
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  • Foto: Othmar Kolp
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

DÖBLING. Das Thema Parkpickerl für den 19ten ist noch immer nicht vom Tisch. In der vergangenen Sitzung der Bezirksvertretung wurde von allen Parteien (außer der FPÖ) der Wunsch nach einer Regelung zwischen 14 und 19 Uhr abermals bekräftigt. Wie auch schon im Bezirksparlament vom 14. Dezember 2017. Da die Parkraumbewirtschaftung dezentralisiert ist, bleibt es dem Bezirk vorbehalten, eine Lösung zu finden.

"Wir haben unseren Vorschlag von damals umgehend an das Büro von Stadträtin Maria Vassilakou weitergeleitet. Nachdem der Nachbarbezirk Währing das Parkpickerl eingeführt hat, mussten wir handeln", sagt Bezirksvize Daniel Resch (ÖVP), der zugleich auch der Vorsitzende der Verkehrskommission ist. Die Situation in Döbling ist in einigen Bezirksteilen prekär und Stellplätze sind absolute Mangelware. "Es gibt beim Parkpickerl ein ganz enges Korsett seitens der Stadt. Nur die Zeiten werden den Bezirken überlassen", so Resch. "Wir haben uns mehrheitlich für die Lösung von 14 bis 19 Uhr entschieden", sagt der Bezirkspolitiker.

Rathaus denkt anders

Stadträtin Maria Vassilakou lässt die Entscheidung ganz klar dem Bezirk über. "Meine Empfehlung ist eine gänztägige Bewirtschaftung zwischen 9 und 19 Uhr. Sie hat eine weit höhere Wirksamkeit und schafft mehr Stellplätze in Döbling", so die Grünen-Politikerin. "Döbling hat eine steigende Zahl an Pendlern zu verarbeiten und soll auch seinen Einwohnern das Leben erleichtern", so Vassilakou.

„Es gibt Firmen aus dem Nachbarbezirk, die ihren halben Fuhrpark in Döbling abstellen.“
-Daniel Resch, ÖVP.

Wie geht es weiter?

Für Bezirksvize Resch ist die Lage eindeutig. "Wir haben uns für eine Lösung von 14 bis 19 Uhr entschieden. Da das Rathaus die Entscheidung den Bezirken überlässt, ist dies für mich bindend", sagt Resch. "Nur so können wir die Dauerparker aus dem 19ten vertreiben", so der Bezirksvize weiter. Derzeit laufen Gespräche zwischen der Stadträtin und den Döblinger Bezirksverantwortlichen. "Eine definitive Lösung kann es schon bald geben. Eigentlich ist alles klar gesagt", erklärt Resch.

Als Vorlaufzeit für die Einführung der Parkraumbewirtschaftung nennt Resch maximal ein Jahr. Es müssten Schilder und Markierungen angebracht werden und eine Ausgabestelle für die Berechtigungen installiert werden. "Von uns aus kann es auch im Jänner 2019 schon losgehen. Im neuen Amtshaus in der Grinzinger Allee und auch im alten Amtshaus in der Gatterburggasse sind bereits Räume für die Ausgabe des Parkpickerls vorgesehen", so der Bezirksvize.

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