Boku
Petition für umweltfreundlichere Uni gestartet

Petition gestartet: Gemeinsam kämpfen die Studierenden für saubere Uni-Gelder ohne Kohle, Öl und Gas.
  • Petition gestartet: Gemeinsam kämpfen die Studierenden für saubere Uni-Gelder ohne Kohle, Öl und Gas.
  • Foto: bagru*GRAS*boku
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

In einer Online-Petition wird gefordert, dass die Uni-Gelder klimafreundlich verwendet werden.

WÄHRING/DÖBLING. Mit ihren insgesamt vier Standorten ist die Universität für Bodenkultur (kurz Boku) eine der größten Bildungsstätten des Landes. In Döbling gibt es einen Standort in der Muthgasse, in Währing ist die Uni im Bereich der Gregor-Mendel-Straße angesiedelt. Insgesamt sind an der Boku 2.800 Mitarbeiter beschäftigt und es werden jährlich rund 180 Millionen Euro umgesetzt.

Im Zuge des ÖH-Wahlkampfs ist eine Forderung von Lilian Kaufmann, der Spitzenkandidatin der Basisgruppe Grüne & Alternative StudentInnen, aufgetaucht. Genauer gesagt geht es um das Divestment des Geldinstituts, das die Uni-Gelder veranlagt. Dieses soll ihre Gewinne zukünftig nicht mehr in fossile Energien anlegen. "Neben einer Thematisierung der Klimakrise in Lehre und Forschung müsse auch das Uni-Geld endlich raus aus Kohle, Öl und Gas", so Kaufmann. "Nachhaltigkeit wird auf der Boku nach außen hin immer großgeschrieben, aber so 'Grün', wie sich sich gerne präsentiert, ist sie leider noch gar nicht", sagt Kaufmann.

Weiter klimaschädlich

"Während viele Universitäten auf der ganzen Welt auf Druck von Studierenden bereits all ihre Uni-Gelder aus fossilen Anlagen abgezogen haben, bleibt die Veranlagung der Finanzen der Boku weiterhin undurchsichtig und klimaschädlich", so die Spitzenkandidatin. Kaufmann will nicht, dass die Interessen von fossilen Wirtschaftsbetrieben Einfluss auf die Arbeit und Forschung der Boku nehmen. Daher wurde nun eine Online-Petition gestartet, um die Uni "sauberer" zu machen.

Zeit wird benötigt

Durchaus angetan von dieser Idee ist Boku-Rektor Hubert Hasenauer. "Das Thema ist grundsätzlich sehr interessant. Derzeit ist ÖH-Wahlkampf, daher ist es vermutlich gerade jetzt hochgekommen", sagt Hasenauer.

Ein Umdenken in dieser Problematik lehnt Hasenauer grundsätzlich nicht ab. "Wir werden uns den Vorschlägen der Studierenden gemeinsam mit den ÖH-Vorständen widmen. Doch es wird jedoch einige Zeit brauchen, das alles ordentlich durchzudenken", so der Rektor weiter.

Zur Sache:
Die Petition für eine kohlefreie Boku gibt’s im Internet unter https://campaigns.gofossilfree.org/petitions/ja-zu-divestment-an-der-boku

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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