Nussdorf
Rassistische Graffiti im Beethovenpark

Leider kommt es im Döblinger Beethovenpark immer öfter zu Vandalismus durch rassistische Sprayer.
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  • Leider kommt es im Döblinger Beethovenpark immer öfter zu Vandalismus durch rassistische Sprayer.
  • Foto: Julia Schmidt
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Der Beethovenpark in Nussdorf wird regelmäßig durch Graffiti und rassistische Parolen verunstaltet.

DÖBLING. Der Beethovenpark ist nicht nur wegen seines Namensgebers bekannt, sondern auch wegen der vielen Freizeitangebote, welche er für Groß und Klein bereithält. Anrainer wissen die Grünfläche ebenso zu schätzen wie Touristen aus aller Welt, welche kommen, um das Ludwig-van-Beethoven-Denkmal zu bewundern und die Natur zu genießen.

Doch es häufen sich in letzter Zeit immer wieder Fälle von Vandalismus, speziell in Form von Graffiti. Egal ob Mauern, Schilder oder Straßenlaternen, alles was beschmiert werden kann, bekommt einen neuen Anstrich. Ersichtlich wird, dass es sich bei einem der Schmierfinken um einen Wiederholungstäter handeln dürfte. Dieser kennzeichnet sein Geschmiere nämlich immer mit der gleichen Signatur – „Cop“.

Nicht nur für Anrainer und Parkbenutzer stellen diese Schandflecken ein Ärgernis dar, auch für die Stadt Wien und den Bezirk sind Graffiti in den letzten Jahren immer wieder eine Erschwernis. Die Schmierereien werden in der Regel so rasch wie möglich entfernt. Meistens jedoch zeitnah durch neue "Werke" ersetzt.

Kein Platz für Rassismus

In den vergangenen Wochen stieg auch die Anzahl rassistischer Beleidigungen, welche auf Mauern und Stiegen aufgesprayt wurden. Dies zieht eine weitere Straftat nach sich – die der Verhetzung. Auch in der nächstgelegenen Wohnhausanlage der Gemeinde haben sich auf einigen Wänden Unbekannte mit rassistischen Worten verewigt. Von Anrainern wird vermutet, dass es sich hierbei um eine konkrete Hetze gegen einige Familien handelt, die in der Anlage leben.

Problem bereits bekannt

Im Gespräch mit ÖVP-Bezirksvorsteher Daniel Resch wird offensichtlich, dass auch ihm das Problem bereits bekannt ist: „Besonders aggressiv finde ich die Graffiti im Beethovenpark. Dort sind es wirklich beleidigende und rassistische Aussagen. Hier versuchen wir natürlich, sofort zu handeln, damit diese schnell entfernt werden.“ Der Bezirksvorsteher beschreibt Döbling als lebenswertesten Bezirk Wiens und betont auch, dass deswegen für jegliche Art von Rassismus kein Platz sei. „So etwas brauchen wir in Döbling nicht", so Resch.

Enge Zusammenarbeit

Zusätzlich arbeitet die Bezirksvorstehung eng mit der Polizei zusammen, welche vermehrt im Park kontrollieren wird, um die Sprayer zu fassen. Die von den Schmierereien Betroffenen lädt der Bezirksvorsteher ein: „Natürlich sind Betroffene jederzeit bei mir willkommen. Wenn ich helfen kann, mache ich das sehr gerne und biete hier auch aktiv meine Unterstützung an".

Parkbenutzer selbst können helfen, indem sie die Sprayer umgehend bei der Polizei melden, wenn diese bei der Tat gesehen werden.

Leider kommt es im Döblinger Beethovenpark immer öfter zu Vandalismus durch rassistische Sprayer.
Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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