Umweltsünde am Eichelhofweg

Erfolgsmeldung: SP-Bezirksvorsteher-Stellvertreter Anton Mandl (links) und der grüne Klubobmann Heinz Hieber haben sich intensiv für die Erhaltung des Wald- und Wiesengürtels eingesetzt.
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  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Am idyllischen Eichelhofweg hat ein Grundstückseigentümer unrechtmäßige Rodungen vorgenommen. Jetzt pflanzt die MA 25 am Areal 2.500 Bäume. Die Kosten von 40.000 Euro trägt der Besitzer.

Trotz mehrmaliger Aufforderungen hat der rechtmäßige Besitzer nicht auf die Aufforderung zur Wiederbepflanzung reagiert. Seit einigen Tagen ist die MA 25 vor Ort tätig und setzt 2.500 Planzen aus. In weiterer Folge wird auch noch eine Illegale Auffahrt aufgeschüttet und die daraus resultierende neue „Böschung“ bepflanzt. Die Kosten für diese Zwangsaktion betragen zwischen 36.000 und 39.000 Euro und sind vom Grundstückseigentümer zu begleichen.

Rigorose Handhabe
„Spekulanten, Bausündern und verantwortlichen Grundeigentümern drohen drastische Strafen und das konsequente Einschreiten der zuständigen Behörden. Die notwendigen Maßnahmen werden schließlich im Zuge eines Ersatzvornahmeverfahrens durchgeführt und den Verpflichteten in Rechnung gestellt“, wie Wohnbaustadtrat Michael Ludwig betont.

Keine Toleranz
„Die Flächenwidmungs- und Bebauungsvorschriften sind eindeutig und müssen uneingeschränkt eingehalten werden. Seitens der Stadt Wien wird in solchen Fälle mit aller Konsequenz eingeschritten. Wir kennen hier keine Toleranz“, erklärt Ludwig. „Auch weiterhin wird jeder Form der Spekulation mit unlauteren oder gar illegalen Mitteln, ob am Wohnungs- oder am Grundstücksmarkt, rigoros der Kampf angesagt. Falls der Grundstückseigentümer die Kosten nicht begleicht, kann es sogar zu einer außergerichtlichen Exekution kommen.

Langjähriges Problem
Das Problem am Eichelhofweg ist der Bezirkspolitik schon länger ein Dorn im Auge. Vor allem Grün-Politiker Heinz Hieber und der „rote“ Bezirksvorsteher-Stellvertreter Anton Mandl haben sich intensiv mit diesem Umweltskandal beschäftigt. „Es gab in den letzten Jahren bereits einige Bepflanzungsaktionen. Ich bin froh, dass die Stadt an dieses Problem heranging“, so der grüne Klubobmann. SP-Politiker Anton Mandl ärgert vor allem eines: „ Es kann nicht sein, dass man das Naturschutzgesetz mit Füßen tritt. Die Zwangsbeflanzung ist der absolut richtige Schritt“, erklärt Mandl. Der betroffene Grundstückseigentümer hüllte sich in Schweigen und war für die bz nicht erreichbar.

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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