Grätzelspaziergang mit Daniel Resch
"Vier Orte, die mir wichtig sind"

Beim Lebensbaumkreis Am Himmel: Bezirkschef Daniel Resch gönnt sich hier hin und wieder eine Auszeit.
  • Beim Lebensbaumkreis Am Himmel: Bezirkschef Daniel Resch gönnt sich hier hin und wieder eine Auszeit.
  • Foto: BV19
  • hochgeladen von Thomas Netopilik

Die bz bat Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP) zum Grätzelspaziergang durch Döbling.

DÖBLING. Der Ort, an dem Daniel Resch für Döbling viel geplant hat, ist zweifelsohne das Bezirksentwicklungsgebiet in der Muthgasse. Rund um das Medienquartier Döbling, mit Kronen Zeitung, Kurier, Hitradio Ö3 oder 88.6, soll in den nächsten drei Jahren ein neuer Stadtteil entstehen. "Dort werden sich Firmen ansiedeln und mehrere tausend Arbeitsplätze entstehen. Und die notwendigen Flächenwidmungen stehen bald an", sagt Resch.

Der Bezirkschef will die Interessen der Unternehmer schützen, um das Abwandern nach Niederösterreich zu verhindern. Weiters ist dort auch Wohnbau vorgesehen und die gewünschte U-Bahn-Station in der Gunoldstraße weiterhin ein Thema.

Heurigenkultur

Persönlich am meisten bedeutet dem ÖVP-Politiker der Erhalt der in Döbling so weitverbreiteten Heurigenkultur. Der 19. Bezirk hat die meisten Weinbaubetriebe, doch die Zahlen sind rückläufig. "Um diese Kultur aufrechtzuerhalten, braucht der Bezirk unbedingt ein Mitspracherecht in Bauangelegenheiten. Derzeit sind wir keine Instanz", so Resch. Dass die wunderbaren Weinberge bei den Leuten gut ankommen, ist bekannt. Seit neuestem inte-ressieren sich auch junge Menschen für diese Gegenden und nutzen diese zur Entschleunigung. "Für diesen Boom trägt auch der Neustifter Kirtag viel bei", meint der 34-Jährige.

Grüne Parkanlagen

Auch beschäftigt sich der Nachfolger von Langzeit-Bezirkschef Adi Tiller besonders mit dem Thema Grünflächen und Parkanlagen. In den vergangenen Jahren wurden 321 Bäume gepflanzt, um dem drohenden Klimawandel entgegenzuwirken. Doch damit ist noch nicht genug. Auch in Zukunft sollen Tröge mit Bäumen in Einkaufsstraßen oder bei Öffi-Stationen für Entlastung bei Hitze sorgen. "Vielleicht kann man auch statt den ungenutzten Telefonzellen Bäume pflanzen", überlegt Resch. "Damit können wir heute schon etwas für die Generationen nach uns tun", so der Bezirkspolitiker weiter. Döbling ist laut Resch einer der grünsten Bezirke der Stadt und soll es auch in Zukunft bleiben.

Lebensbaumkreis

Hier Am Himmel kann Resch am besten Entspannen. Laut seinem Geburtstag im Oktober ist der Bezirkschef eine Eberesche. "Und es versteckt sich lustigerweise auch das Wort Resch darin", sagt er. Der Lebensbaumkreis Am Himmel ist für den Bezirkschef ein Kraftort, wo er seine Batterien wieder aufladen kann. "Hier hole ich mir Ideen und Inspirationen für den 19. Bezirk. Bei einem herrlichen Blick über Wien und die so schön beleuchtete Sisi-Kapelle", sagt Resch, der rund 20 Mal im Jahr den "Himmel" besucht.

Autor:

Thomas Netopilik aus Alsergrund

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