Der Herr Bundeskanzler legt rote Linien fest
Verunsicherung in der Kunstszene

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Die Fettnäpfchen, in die Angehörige der kleineren Regierungspartei mit schöner Regelmäßigkeit und offenbar sehr bewusst treten, werden vor der für die Zukunft Europas so wesentlichen Europa-Wahl auch in der Bildenden Kunst zunehmend zu einem Thema. Die am 14. Mai 2019 gestartete Kampagne zur „Erklärung der Vielen in Österreich“, die von vielen renommierten Kulturinstitutionen des Landes unterzeichnet wurde, ist ein gutes Beispiel dafür.

Aber auch einzelne Künstler drücken in ihren Arbeiten Besorgnis um die aktuellen Entwicklungen aus. So sind für die Festwochenausstellung des Kunstkreises Döbling, in dessen Werken sich politische Themen bisher kaum niedergeschlagen haben, von Gerhard Knolmayer Arbeiten mit dem Titel

• „Drübergfoan“ (Schwarze und braune Relikte wurden mit den Farben teilweise türkis und blau überdeckt) oder
• „Der Herr Bundeskanzler legt rote Linien fest“ (Ein Würfel stellt dar, wie sich die roten Linien, die angeblich nicht überschritten werden dürfen, im Zeitablauf immer weiter nach rechts verschieben)

angekündigt.

Nähere Informationen zu der am Freitag, den 17. Mai 2019, um 19 Uhr beginnenden Ausstellung finden Sie hier. 

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