Motivation bei Rennen

Markus mit Finn © SpeedRunners.at
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Was bedeutet es für uns mit unseren Hunden gemeinsam an einem Rennen teilzunehmen und worum geht es wirklich? Realistisch betrachtet geht es beim Gewinnen eines Rennens höchstens um einen Futtersack oder einen Pokal, um einen Wert von vielleicht 50,00€ bis 70,00 €, entspricht in etwa der Startgebühr. Canicross ist ein schöner Sport, ein gemeinsames Hobby , aber kein Beruf oder Sportart mit der man Geld verdienen kann.

Wenn es z.B. bei einem Rennen nicht gut gelaufen ist und die Zeit schlecht war, weil man eben einen schlechten Tag hatte (sieht man an der Zeit des Laufes) dann darf man sich nicht darüber ärgern, denn es geht in Wirklichkeit nur darum einen schönen Lauf mit seinem Hund im Team abzuliefern, Spaß zu haben und um das gemeinsame Erlebnis.

Auch Hunde haben einmal einen schlechten Tag, sind unkonzentriert oder nervös. Die Ursachen dafür können sehr vielfältig und gleichzeitig unspektakulär sein.
“Das hat er/sie noch nie gemacht” - wer kennt das nicht? Und genau an solchen Tagen passiert es dann… Der Hund pöbelt andere Hunde an, will das Geschirr nicht anziehen, schnüffelt oder markiert auf der Strecke, interessiert sich für alles und jeden nur nicht für seinen Menschen. Aber so ist das, es ist ein Hund und der hat auch manchmal “solche Tage” und wenn man sich als Halter darüber ärgert oder sogar böse wird, ist man in diesem Sport definitiv falsch aufgehoben. Es ist ein Teamsport und ein Team hält zusammen, egal was kommt oder wie schwierig die Bedingungen sind. Das Einzige was zählt, ist zusammen und unverletzt ans Ziel zu kommen. Dazu gehört auch, dass der Sportler seinen Hund selbst vor und nach dem Rennen versorgt, ihn aufwärmt, ausgeht und sich verantwortungsvoll um seinen Teamkameraden, seine körperliche wie psychische Gesundheit kümmert und diese Verantwortung nicht abgibt.

Da der Zughundesport immer populärer wird, steigt natürlich auch die Anzahl der Zughunde-Sportler und der Ehrgeiz sich “zu messen”. Traurig zu beobachten ist hierbei, dass die Tendenz zur Mehrhundehaltung steigt und sich immer mehr Menschen einen speziell für diese Sportart gezüchteten Hund anschaffen, ein Profi-Sportgerät quasi (so ein Hund kostet nicht viel) und die “normalen” Hunde werden immer öfter belächelt werden. Natürlich kann sich jeder so viele Hunde halten wie er gerne möchte, aber man sollte dann auch die Zeit und das Geld dafür haben, um allen gerecht zu werden. Einen Zwinger voller Hunde zu besitzen damit man Reserve- oder Austausch-Hunde hat, sollte nicht das Ziel eines verantwortungsvollen Hundehalters sein und einen Hund zu besitzen der rein für den Sport gezüchtet wurde und gehalten wird wie ein “Fahrrad” in der Garage oder im Zwinger auch nicht. Diese Hunde sind oft komplett alltagsuntauglich, leben womöglich isoliert vom Menschen und dessen Familie und werden einzig und alleine zum Sport machen “verwendet”.

Die SpeedRunners sprechen eine andere Zielgruppe an und fördern die herkömmlichen Hobby-Sportler mit ihren Hunden, die einfach Spaß daran haben gemeinsam mit ihrem Hund Sport zu betreiben, die Gesundheit und das Wohlbefinden beider zu steigern und eine tolle Zeit als Team zu haben. Unabhängig von der körperlichen Fitness des Menschen oder der Rasse des Hundes (solange dieser die gesundheitlichen Voraussetzungen erfüllt).

Ehrgeiz und Ziele zu haben ist wichtig, denn daraus entsteht die Motivation sich weiterzuentwickeln, zu trainieren und schlussendlich auch Erfolge als Team zu erleben. Wenn dieser Ehrgeiz jedoch die Überhand gewinnt und in falsche Bahnen läuft, zerstört man sich diese tollen Erlebnisse. Es zählt dann nicht mehr einen schönen Lauf in der Natur zu haben, den Hund glücklich und ausgeglichen zu sehen, an seine persönlichen körperlichen Grenzen gegangen zu sein und das Glücksgefühl an der Ziellinie, sondern es geht nur mehr um die Zeit oder die Platzierung. Wenn diese dann nicht die gewünschte Bestzeit ist, ist ein toller Tag verloren gegangen und man fühlt sich einfach nur schlecht und ist wütend auf sich und vielleicht sogar auf seinen Teampartner den Hund.

Dem Team der Speedrunner.at ist es wichtig das die Hauptmotivation bei Trainings, wie auch Rennen die Freude am Sport, die Freude an der Bewegung in der Natur und die gemeinsam erreichte persönliche Leistung im HundeMenschTeam bleibt, das ist kein Rang in einer Liste der wichtig ist, dafür ist der Wert des glücklichen Hundes ein Ziel gemeinsam erreicht zu haben (und sei das Ziel noch so klein) dass wichtigste. Kleine Hunde mit kleinen Zielen aber mit einem besonders großen Herzen und genauso ein großes Herz für Hunde haben die SpeedRunners.at

Euer Team SpeedRunners.at
www.SpeedRunners.at

Markus mit Finn © SpeedRunners.at
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