01.02.2018, 17:27 Uhr

Moments and Thoughts - Marmota marmota Groundhogday 2.Februar

Die Murmeltiere, in der Schweiz auch Munggen, in Oberbayern und Österreich auch Mankei genannt, sind eine aus vierzehn Arten bestehende Gattung bis zu 50 Zentimeter langer Echter Erdhörnchen, die in Eurasien und Nordamerika verbreitet sind.

Das Alpenmurmeltier (Marmota marmota), süddeutsch und österreichisch auch Mankei oder Murmel ist ein besonders in den Alpen verbreitetes Nagetier. Es ist nach dem Biber und dem Stachelschwein das drittgrößte in Europa vorkommende Nagetier. Jungtiere des Alpenmurmeltieres erreichen in der Regel im dritten Jahr ihre Geschlechtsreife und verlassen frühestens dann ihren Familienverband. Bedingt durch diese späte Abwanderung der Jungtiere leben Murmeltiere sozial in Gruppen zusammen, die bis zu 20 Individuen umfassen können.
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Alpenmurmeltiers umfasst die Alpen, die Karpaten und die Hohe Tatra, wobei das Murmeltier nirgendwo flächendeckend vertreten ist. Der Mensch hat das Alpenmurmeltier außerdem an verschiedenen Stellen angesiedelt. Zu den Gebieten, deren Murmeltierpopulationen auf Aussetzungen beruhen, zählen unter anderem die Ostalpen und die Pyrenäen. Es gibt außerdem sogar eine kleine Kolonie im SchwarzwaldAlpenmurmeltiere sind typische Vertreter einer eiszeitlichen Tierwelt, die während des Pleistozäns auch im europäischen Tiefland zu finden waren. Heute sind sie als sogenanntes Eiszeitrelikt in ihrer Verbreitung auf Gebirgshöhenlagen begrenzt, da sie nur hier geeignete Umweltbedingungen finden. Ein sechs bis sieben Monate währender Winterschlaf ermöglicht ihnen die Besiedelung dieser unwirtlichen Regionen. Während des Winterschlafes leben sie ausschließlich von körpereigenen Fettreserven.
Als Nahrung dienen im zeitigen Frühjahr noch Wurzeln, später Blätter und Blüten einer Reihe von Kräutern und Gräsern. Alpenmurmeltiere leiden während der Sommermonate nur äußerst selten an Nahrungsmangel. Sie nutzen nur einen Teil der zur Verfügung stehenden Nahrung und profitieren sogar davon, wenn die alpinen Matten, auf denen sie sich aufhalten, durch Rinder beweidet werden, da dies den frischen Pflanzennachwuchs fördert. quelle: wiki

Internationale Bekanntschaft erlangte der Tag des Murmeltiers 1993 durch den Kinofilm "Und täglich grüßt das Murmeltier" mit Bill Murray und Andie MacDowell. Der 2. Februar ist im Kirchenjahr Mariä Lichtmess – der Zusammenhang mit dem Licht und der zunehmenden Länge der Tage kommt auch hier zum Tragen. Viele Bauernregeln beziehen sich an diesem Tag auf das zu erwartende Wetter.

Bei diesem Festtag wird das Murmeltier für die Wettervorhersage eingesetzt – ausschlaggebend dafür ist, ob beim Herauskriechen des Murmeltiers aus seinem Erdloch nach dem Winterschlaf ein Schatten fällt oder nicht. Die Murmeltier-Prognosen wurden mit den Wetterdaten der letzten 30-40 Jahre aus 13 kanädischen Städten verglichen und die Trefferquote liegt bei 37%.quelle:feiertage-oesterreich
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Günter Klaus aus Spittal | 01.02.2018 | 17:35   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 01.02.2018 | 17:43   Melden
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Anna Aldrian aus Graz-Umgebung | 01.02.2018 | 17:50   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 01.02.2018 | 17:52   Melden
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Sylvia S. aus Favoriten | 01.02.2018 | 18:15   Melden
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eva kravanja aus Bruck an der Mur | 01.02.2018 | 18:32   Melden
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Herta Goldschmied aus St. Veit | 01.02.2018 | 18:33   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 01.02.2018 | 18:34   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 01.02.2018 | 18:46   Melden
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Monika Pröll aus Rohrbach | 01.02.2018 | 19:07   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 01.02.2018 | 19:22   Melden
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Heinrich Moser aus Ottakring | 01.02.2018 | 20:19   Melden
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Marie O. aus Graz | 02.02.2018 | 12:47   Melden
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Klaus Egger aus Kufstein | 03.02.2018 | 06:14   Melden
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Uschi R. aus Döbling | 07.02.2018 | 10:23   Melden
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