25.01.2012, 08:00 Uhr

Döblinger Ehepaar auf Mission

Das Ehepaar Elisabeth und Uwe Siegl sind wahre Globetrotter: Papua-Neuguinea, Sudan, Kenia, Uganda sind einige Stationen. (Foto: Tom Klinger)

Elisabeth und Uwe Siegl bauten eine Schule in Papua-Neuguinea auf

(tk). In der 50-jährigen Geschichte der Hilfsorganisation „Horizont 3000“ gab es unter den bisher rund 2.400 Mitarbeitern einige Österreicher, deren Mission zum Lebensinhalt wurde.

Ab nach Papua-Neuguinea
So wie das Ehepaar Uwe und Elisabeth Siegl aus Döbling, das 1979 mit dem damals fünfjährigen Sohn Arno nach Papua-Neuguinea aufbrach. Der Aufbau einer Schule für Kaufleute auf der exotischen Insel nahe Australien wurde zum „Familienbetrieb“. Elisabeth Siegl: „Dort kam unsere Tochter Astrid zur Welt.“

Die Siegls haben ganze Arbeit geleistet. Denn eine damalige Schülerin ist heute Direktorin. „Das ist ein ganz besonders schönes Gefühl, zu wissen, dass es die Schule noch immer gibt“, so der gelernte Kaufmann. Nach der Zeit in Asien war Uwe Siegl auch in Kenia, Uganda, Sierra Leone und im Sudan tätig.

Die Reisepausen daheim im 19. Bezirk waren nie von langer Dauer. Und für den 69-Jährigen ist noch immer nicht Schluss. Siegl: „Im März bin ich wieder für ein Jahr im Sudan.“ Für die Kinder nichts Ungewöhnliches. Sie haben das Entwicklungshilfe-Gen geerbt. Die Familie ist ständig im Kontakt mit Freunden früherer Missionen.
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