03.11.2016, 14:44 Uhr

Das PARKPICKERL - eine Missgeburt


Die ganze Parkraumbewirtschaftung in ihrer derzeitigen Form ist eine einzige Missgeburt.

War sie im ersten Bezirk noch sinnvoll, um eine größere Umschlagshäufigkeit bei Parkplätzen - der eigentliche Sinn des §25 der StVO - zu erreichen, so wurde mit der Ausweitung bereits der Bock zu Gärtner gemacht.

Anrainerparkplätze


In den Innengürtelbezirken, die als nächste an die Reihe kamen, fehlen nämlich Anrainerparkplätze, auch weil die zweckgebundene Gebühr aus der Parkraumbewirtschaftung nur zum geringsten Teil für den Bau und die Förderung von Parkplätzen verwendet wurde ( knapp eine halbe Milliarde € in den vergangenen fünf Jahren).

Aber es wurde weiter munter die falsche Rechtsgrundlage angewendet, bis zur Perversion der flächendeckenden Verordnung in Stadtrandbezirken.

Grüne Zonen & Co.


Viele andere Städte haben gezeigt, dass es ihren Politikern nicht nur um Abzocke (ROT aus Budgetnöten der Umverteilung) und postkommunistischer Abneigung für Individualverkehr (GRÜNE) geht.

Dort gibt es die "grünen Zonen", die im Bereich dichter Wohnbesiedelung und mit unterschiedlichen Gebühren für Anrainer, Kurzparker oder auch Dauerparker eine sinnvolle Bewirtschaftung des raren Gutes Parkplatz bewirken.

Es gibt auch andere Vorschläge, siehe ÖAMTC oder ÖVP Wien, die ebenfalls einer näheren Überlegung wert sind und auch noch zusätzlich verkehrslenkende Maßnahmen beinhalten.

Eine ordentliche Lösung muss her


Eines ist aber sicher ein NOGO! Den sinnlosen, weil nicht lösungsorientierten Fleckerlteppich aufrecht zu erhalten und noch weitere Bezirke zu dieser Missgeburt hinzuzufügen.
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