School Health Nurses für Österreich
Die Schulgesundheitspflege könnte hierzulande viele Vorteile bringen

Die School Health Nurse ist bei uns noch eine Seltenheit.
  • Die School Health Nurse ist bei uns noch eine Seltenheit.
  • Foto: Anthony Shkraba/Pexels
  • hochgeladen von Ines Riegler

In Deutschland gibt es sie seit kurzem, in den USA bereits seit über 100 Jahren – die Rede ist von den sogenannten School Health Nurses. Diese sind in Österreich derzeit leider nur vereinzelt anzutreffen, insbesondere an Privatschulen.

ÖSTERREICH. Im Rahmen des Mini Med-Webinars „Die School Health Nurse in Österreich“, welches in Kooperation mit der Österreichischen Gesundheitskasse veranstaltet wurde, gaben die Advanced Practice Nurses Anita Roch und Eva Catulli einen Einblick in das Thema."Im Setting Schule befinden sich rund 200.000 chronisch kranke Kinder und Jugendliche", schilderte Roch die Ausgangslage in Österreich. Zu ihren Leiden zählen Asthma, Diabetes, Krebs- und Stoffwechselerkrankungen – und es gibt auch palliative Betreuungssettings. Betroffene benötigen Pflege und Aufmerksamkeit. In den letzten Jahren seien weitere Hürden aufgrund der Corona-Pandemie hinzugekommen, so die Expertin. Diese Herausforderungen beträfen auch die Eltern und das Lehrpersonal. Durch die Übernahme von berufsfremden Tätigkeiten – beispielsweise der Medikamentenverabreichung – komme es für letztere Personen zu einer Mehrbelastung.

Bedeutende Schnittstelle

Bei School Health Nurses handelt es sich um Pflegepersonen, welche im "Setting Schule" erweiterte pflegerische Aufgaben haben und außerdem wesentlich zur Prävention und Gesundheitsförderung beitragen. Insbesondere seien sie Ansprechpersonen bei allen gesundheitlichen Fragestellungen der Schüler und hätten eine Brückenfunktion inne, so Roch. Ihre Aufgabe sei es unter anderem, als Case Manager Risikofaktoren zu erkennen und auch auf diese hinzuweisen: "Dieses Kind braucht einen Arzt, einen Sozialarbeiter oder einen Psychologen."

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