Bauloch Lavaterstraße: Wohnbau mit Supermarkt kommt

Heute noch Niemandsland, Ende 2020 hoffentlich schon mit neuem Supermarkt bestückt.
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  • hochgeladen von Geraldine Smetazko

DONAUSTADT. Eigentlich hätte es so einfach sein können. Mit der Verlängerung der U2 Richtung Seestadt nahm naturgemäß auch die Wohnbaudichte zu. So schossen um den neuen Verkehrsknotenpunkt der U-Bahn-Station Aspernstraße zahlreiche Gebäude aus dem Boden. Man sollte meinen, dass die Infrastruktur – abgesehen von der hervorragenden Verkehrsanbindung – hier quasi organisch mitwächst.

Bewohnern des großzügigen Wohnkomplex in der Lavaterstraße 6-8 mit 220 Wohneinheiten war etwa bereits bei der Unterzeichnung ihrer Verträge 2011 – damals noch seitens der Pro Wohnbau AG – zugesichert worden, dass nebenan ein Bürogebäude mit Supermarkt im Erdgeschoß errichtet würde. Der Start wurde von der Eigentümerin BAI – Bauträger Austria Immobilien immer wieder hinausgeschoben, aus dem geplanten Büro- wurde ein geplantes Wohngebäude. Bis heute verspricht ein Hinweisschild auf dem Bauzaun: "Baubeginn 18. 6. 2013". Unterdessen startete Mitte 2016 das Nachbarprojekt "5 in 22" mit 265 Eigentumswohnunge in fünf getrennten sieben- bis achtgeschoßigen Gebäuden desselben Bauträgers und ist mittlerweile so gut wie bezugsfertig.

Supermarkt in Aussicht

Bis dato fehlen immer noch ein Lebensmittelgeschäft und eine Trafik in der näheren Umgebung. Seit knapp einem Jahr gibt es dank des Einsatzes der Eigentümerin der Apotheke U2 zumindest einen Bankomaten vor Ort.
Tatsächlich wechselte die Liegenschaft Ecke Lavaterstraße und Erzherzog-Karl-Straße 2017 die Besitzerin. Die neue Eigentümerin Invester United Benefits GmbH scheint ihre Neuanschaffung auch gleich nutzbar machen zu wollen. Geplant ist "Lavater 2", wenig überraschend ein Wohnbau – es gab bereits unter der BAI ein entsprechendes Umwidmungsverfahren – nach wie vor mit Supermarkt im Erdgeschoßbereich.

"Ziel ist die Realisierung von 230 freifinanzierten Mietwohnungen", heißt es seitens Invester. 20.600 Quadratmeter Bruttogeschoßfläche und 3.700 Quadratmeter Gewerbeflächen soll das Projekt hergeben. Auch 101 PKW Stellplätze und Allgemeinflächen wie Gemeinschaftsgarten, Spielplatz, und Waschküche seien vorgesehen. Von der angegebenen "geplanten Fertigstellung Ende 2020" lässt sich ableiten, dass etwa in einem Jahr mit dem Bau begonnen werden wird. Und tausende neue und alte Anrainer aufatmen werden, wenn Aspern nach den sukzessiven Schließungen endlich auch wieder einen neuen Nahversorger bekommt.

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