Benimmfit-Training
Ein kindgerechter Knigge

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Mit KinderKnigge lernen Volksschüler den achtsamen Umgang miteinander.

DONAUSTADT. Bettina Gruber ist zweifache Mutter und selbstständige Unternehmerin. Wie wohl die meisten Heranwachsenden haben ihre Kinder oft Sätze wie "Nimm bitte den Ellbogen vom Tisch" oder "Händewaschen nicht vergessen" von ihr zu hören bekommen. Benimmregeln gehören zur Erziehung, doch wie richtig vermitteln? Mit dieser Frage hat sich Gruber lange Zeit beschäftigt und schließlich vor drei Jahren KinderKnigge gegründet.

Das Benimmfit-Training richtet sich an Kinder zwischen fünf und zehn Jahren, bindet aber auch Lehrer und Eltern mit ein. "Die Themen rund um den achtsamen Umgang miteinander kommen im Familienalltag oft zu kurz oder werden ungeduldig vermittelt", weiß Gruber aus eigener Erfahrung.

Fit mit dem Kniggs

KinderKnigge ist ein umfassendes Programm, das spielerisch und pädagogisch durchdacht gutes Benehmen, soziale Verhaltensregeln und Medienkompetenzen vermittelt. Gelehrt werden die für Österreich üblichen Umgangsformen, wobei erklärt wird, dass es in anderen Ländern und Kulturen auch anders sein kann. "Wir wollen aus den Kindern keine Prinzen und Prinzessinnen machen", so Gruber.

Damit die Kids auch Spaß am Unterricht haben, werden unterschiedliche Elemente wie Rollenspiele oder Quizrunden veranstaltet. Immer mit dabei: das Maskottchen Kniggs. Das Training in der Schule gliedert sich in zwei Themenschwerpunkte pro Semester. Dabei werden auch die fortschreitende Digitalisierung und der richtige Umgang mit dem Smartphone behandelt.

Für die Lehrkräfte gibt es Pädagogenboxen, die zahlreiche bebilderte Unterrichtsmaterialien beinhalten. "Ich glaube, die Schule ist der richtige Ort, um die sozialen Aspekte zu üben, weil dort auch der soziale Raum besteht", meint Gruber.

Donaustadt macht mit

In der Donaustadt zeigte sich Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy begeistert von dem kulturbasiertem Lernprogramm. „Ein stärkerer Zusammenhalt und ein besseres Miteinander in meinem Bezirk sind mir sehr wichtig“, so der Bezirkschef.

In Kooperation mit Zeit!Raum – Verein für soziokulturelle Arbeit, Wien werden insgesamt zehn Workshops an Donaustädter Volksschulen sowie in den Vereinsräumlichkeiten von Zeit!Raum in der Polgarstraße umgesetzt. Der Fokus wird dabei auf den Themenmodulen „Begrüßen“ sowie „Umgang mit dem Handy“ liegen.

Autor:

Barbara Schuster aus Wieden

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