Siegerprojekt
Einladung nach New York fürs Nachbarschaftszentrum am Rennbahnweg

V.l.n.r.: Sibylle Lamatsch und Sigrid Karpf (NZ 22), Gerhard Zoubek (ADAMAH BioHof), Sabine Geringer (Geschäftsführerin Wiener Hilfswerk)  und Sigrid Zoubek (ADAMAH BioHof) geben Bio-Obst und –gemüse eine zweite Chance.
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  • V.l.n.r.: Sibylle Lamatsch und Sigrid Karpf (NZ 22), Gerhard Zoubek (ADAMAH BioHof), Sabine Geringer (Geschäftsführerin Wiener Hilfswerk) und Sigrid Zoubek (ADAMAH BioHof) geben Bio-Obst und –gemüse eine zweite Chance.
  • Foto: Wiener Hilfswerk / Veronika Steinberger
  • hochgeladen von Sabine Krammer

Sigrid Karpf vom Wiener Hilfswerk NBZ 22 gewinnt den Wettbewerb zum Nachhaltigkeitstag.

DONAUSTADT. Eine zweite Chance für Bio-Obst & -Gemüse – mit diesem Projekt gewann Sigrid Karpf, Leiterin des Nachbarschaftszentrum 22-Donaustadt des Wiener Hilfswerk, den heurigen Nachhaltigkeitstag. Sie durfte darum als Teil der österreichischen Delegation am „UN High-Level Political Forum on Sustainable Development“ in New York teilnehmen. Das eingereichte Projekt entstand gemeinsam mit dem Biohof Adamah, bei dem Bio-Obst und Bio-Gemüse zweiter Wahl im Nachbarschaftszentrum gegen einen Euro abgeholt werden kann.

Karpf: „Wir geben Besuchern des Hilfswerk-Nachbarschaftszentrum 22, Bewohnern der Rennbahnwegsiedlung und finanziell bedürftigen Personen, Pensionisten und Familien die Möglichkeit, sich das biologisch wertvolle Obst und Gemüse abzuholen, damit es in der Küche statt im Kübel landet.“ Hintergrund des Projektes ist die Tatsache, dass Gerhard Zoubek, Geschäftsführer des BioHof Adamah, auf seinem Hof täglich viel Gemüse und Obst aussortieren und vernichten muss. Im Sinne der Nachhaltigkeit und der Abfallverringerung wurde 2018 so an 26 Terminen 1750 kg Biogemüse für bedürftige Menschen zugänglich gemacht. Diese Ware wäre ohne den Projekt vernichtet worden. Gleichzeitig wurden die Abholterminen zu einem sozialen Treffpunkt der Menschen aus der Nachbarschaft, mit einem Austausch an Rezepten.

Österreichweiter Wettbewerb

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hat vor fünf Jahren die Aktionstage zum Nachhaltigkeitstag ins Leben gerufen. 391 Veranstaltungen in ganz Österreich zeigten heuer die Vielfalt des Engagements für nachhaltige Entwicklung in Österreich: von sozial und ökologisch über ökonomisch bis zu kulturell. Diese Aktionen konnten beim Ministerium eingereicht werden und in einem mehrstufigen Auswahlverfahren wurde letztlich das Nachbarschaftszentrum 22 mit Sigrid Karpf vom Wiener Hilfswerk zum Sieger gekürt, weil das „Projekt vereint die soziale, ökologische und ökonomische Dimension von Nachhaltigkeit!“, so in der Stellungnahme des Ministeriums.

Kongress in New York

Gemeinsam mit Delegationsleiter Wolfram Tertschnig und einem 12-köpfigen Team ging es im  Juli für Karpf nach New York zum Kongress. Hier arbeiteten internationale Delegationen aus 193 Staaten an der Umsetzung der 17 Sustainable Development Goals, die bis zum Jahr 2030 umgesetzt werden sollen. Karpf: „Die klare Botschaft des Kongresses ist wenig überraschend: es ist viel zu tun, jetzt sofort, international!“

Autor:

Sabine Krammer aus Floridsdorf

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