Badeteich Süßenbrunn
Getrennte Badeplätze für Mensch und Hund

Iwena Blazek mit ihren Hunden Happy und Kombi trainiert und übt regelmäßig mit ihren Hunden beim Teich.
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  • Iwena Blazek mit ihren Hunden Happy und Kombi trainiert und übt regelmäßig mit ihren Hunden beim Teich.
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Beim Badeteich Süßenbrunn wurden Mensch und Tier getrennt. Die Hunde dürfen nur noch in den südlichen Teil.

DONAUSTADT. Regelmäßig mit Beginn der wärmeren Jahreszeit sorgen Unstimmigkeiten beim Badeteich Süßenbrunn für mediale Aufmerksamkeit. Waren es vor Jahren illegale Müllablagerungen am naturbelassenen Schotterteich bei der Wagramer Straße, wurde 2016 über Reinigungskosten und Haftungsfragen diskutiert.

Heuer regt eine Einschränkung von Vierbeinern Besucher zu so manchem Streitgespräch an. „Aufgrund der zahlreichen Beschwerden über viele uneinsichtige Hundehalter und die Nichteinhaltung der Beißkorb- bzw. Leinenpflicht hat die Magistratsabteilung 42 eine Lösung erarbeitet", sagt Bezirkschef Ernst Nevirvy (SPÖ).

Jetzt gibt’s zwei Zonen beim Badeteich

Die großen Liegewiesen im Norden und die Böschungen im Süden des Teiches wurden in zwei Zonen eingeteilt: Die große Liegewiese und der naheliegenden Kinderspielplatz wurde mit einem Hundeverbot belegt. Gemeinsames Baden von Mensch und Tier? Hier nicht.

Der südliche Teil des Sees mit seinen bewachsenen steilen Böschungen wurde hingegen zur Hundezone erklärt. Hier können Hundebesitzer und deren vierbeinige Lieblinge sich frei bewegen. Der Wasserzugang für Hunde ist nur mehr vom Südufer aus gestattet. Die Gegner der neuen Einteilung gehen auf die Barrikaden. Hundehalter fühlen sich benachteiligt. Die Zone sei direkt an der Wagramer Straße, ohne Einzäunung und mit zu wenig Platz.

Unzufriedene Hundebesitzer

„Die neue Hundezone ist nur wenig geeignet, um den Hunden den notwendigen Auslauf zu bieten. Einerseits will man Hunde gut abgerichtet haben, nimmt aber andererseits den dafür notwendigen Platz weg", sagt Hundetrainerin Iwena Blazek.

Auch Andreas Marous mit seinem Hund Pinki weist auf das friedliche und problemlose Zusammenleben mit Hunden und Besuchern hin: „Es ist schade, dass die große Spielwiese nun nicht mehr vorhanden ist, weil es in Wien und Umgebung nur wenige Möglichkeiten zum Baden für Herr und Hund gibt.“ Die steilen Böschungen des Südufers, die starke Verwachsung und die nicht vorhandenen Liegemöglichkeiten machen das gemeinsame Baden unmöglich. „Eine teilweise Rodung der Böschung würde eine Erleichterung bringen“, so Marous.

Bemängelt wird auch, dass es in der Hundezone keine Gackerl-Sackerl gibt. Trotzdem wehren sich die Hundebesitzer gegen die Vorwürfe, dass Hundekot nicht ordnungsgemäß entsorgt wird. Beim bz-Lokalaugenschein zeigen sich Liegewiese und Hundezone sauber.

Autor:

Sabine Krammer aus Floridsdorf

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