Kulturverein Donaustadt bietet Wege aus der kulturellen Wüste

Herbert Sobotka ist seit 1987 Präsident des Kulturvereins Donaustadt, der mit dem vielfältigen Angebot den Bezirk belebt.
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  • hochgeladen von Sabine Krammer

DONAUSTADT. Den Grund für die Gründung des Kulturvereins Donaustadt im Jahr 1979 bringt Präsident Herbert Sobotka so auf den Punkt: „Donaustadt war damals eine kulturelle Wüste.“
Während der Bezirk immer weiter wuchs, passierte in kultureller Hinsicht wenig. Mit neuen Ideen und Projekten wurde der 22. Bezirk in künstlerischer Hinsicht wiederbelebt. Von Grätzelfesten über die Bezirksfestwochen bis zu den weit über die Grenzen der Donaustadt bekannten Bühnen Orpheum und Bühne im Donaupark – all das wurde vom Kulturverein auf die Beine gestellt.

Bühne für heimische Stars

Der Kulturverein ist auch Eigentümer des Bühnenbeisls Orpheum in der Steigenteschgasse. Hier treten namhafte österreichische Künstler und Kabarettisten wie Josef Hader oder Roland Düringer regelmäßig auf. Auch die Bühne im Donaupark wird vom Verein bereits seit zehn Jahren in den Sommermonaten bespielt. In den Blumengärten Hirschstetten wurde außerdem der Adventzauber entwickelt und der Kulturheurige zum Erhalt des Wienerliedes etabliert. Die bildenden Künstler der Donaustadt mit Keramik, Malerei, Handarbeiten und Strickwaren präsentieren sich zusätzlich im „Montmartre“, einer Kunstmeile im Donauzentrum.
Der Verein finanziert sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden sowie Sponsoren und die Verantwortlichen arbeiten ehrenamtlich. Unterstützung erhält der Verein auch durch den Bezirk.

Museumsvielfalt und Büchereien

Ausgehend von der Tätigkeit des Kulturvereins bietet die Donaustadt heute vielfältige Möglichkeiten sich weiterzubilden und kulturell zu genießen. Gleich vier Büchereien erlauben Erwachsenen und Kindern ein Eintauchen in die Welt der Bücher. Die Zweigstellen befinden sich am Siegesplatz in Aspern, in der Schüttaustraße in Kaisermühlen, in der Erzherzog-Karl-Straße in Kaisermühlen und in der Bernoullistraße neben dem Bezirksamt.

Das Bezirksmuseum am Kagraner Platz, das Sondermuseum Aspern-Esling, das 48er-Museum, das Gartenbaumuseum und die Blumengärten informieren über das aktuelle und frühere Leben in der Donaustadt. Moderne Kunst und Plastiken von Gironcoli kann man im Kunstforum von Strabag auf der Überplattung erleben. In der Kunstfabrik kann man alles rund um Malerei und Plastiken erlernen.

Autor:

Sabine Krammer aus Floridsdorf

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