Gundackergasse
Lkw, Dreck und kaputte Straßen – Baustelle bringt Anrainer zur Verzweiflung

Dreck und kaputte Straßen sind die Folge der Baustelle in der Gundackergasse.
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  • Foto: Foto: Schwarzer
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Seit dem Baubeginn des Großprojekts in der Gundackergasse ist von der einstigen Idylle in den Siedlungen am Rand von Essling nicht mehr viel übrig.

DONAUSTADT. Konkret entstehen aktuell in der Gundackergasse in Essling auf drei Bauplätzen insgesamt 400 Wohneinheiten. Schwarzer fasst die damit verbundenen Probleme so zusammen: "Nicht nur, dass die zukünftige Verkehrslage kaum berücksichtigt wurde. Wir haben wir durch den Baubeginn in unserer Siedlung neben dem Schwerverkehr mit Unmengen an Schmutz und ersten beschädigten Straßen zu kämpfen."
Besonders ärgert die Anrainer, dass die Einbahnregelung in der Gundackergasse aufgrund der Baustelle aufgehoben wurde. Ein entsprechender Bescheid gilt für zwei Jahre.

"Eine Bürgerinitiative hat diese Regelung vor Jahren umgesetzt, um eine Umfahrung der Esslinger Hauptstraße zu verhindern. Mit dem Baustart wurde diese aufgehoben, ohne Maßnahmen für die Fußgänger zu schaffen", so Schwarzer. Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy (SPÖ) meint dazu: "Das vorübergehende Aufheben der gegenläufigen Einbahn war notwendig, um zu verhindern, dass die Lkw und andere Baufahrzeuge, die zu der Baustelle wollen, durch die engen Gassen der Siedlung fahren. Alternativen wurden natürlich gesucht, überprüft, aber dann leider aus mehreren Gründen als nicht machbar oder sinnvoll erachtet."

Parkplätze gestrichen

Ein möglicher Lösungsvorschlag seitens der Anrainer, die Baustellenzufahrt über die Rosenbergstraße zu führen, wurde mit dem Hinweis auf das angrenzende Landschaftsschutzgebiet (LSG) abgelehnt. Auch die Parkplatzsituation in der Umgebung hat sich durch die Einführung eines Parkverbots verschärft.

"Das ursprünglich kaum eingeschränkte Halte- und Parkverbot entlang beider Seiten der Gundackergasse wurde zwar auf Montag bis Freitag, 6 bis 18 Uhr beschränkt, aber das genügt bei weitem nicht", so der Anrainer. Obwohl die Bewohner in engem Kontakt mit der Bezirksvorstehung stehen und auch der Bürgerdienst bereits über die Probleme informiert wurde, wurde bis dato keine Lösung gefunden. Deshalb treffen sich die Anrainer am Sonntag, 2. Juni, um 10 Uhr in der Gundackergasse, um mögliche Alternativen zu besprechen.

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