Bäderstrategie 2030
Mehr Badespaß für Transdanubien

Bis 2030 wird in eine Sanierung des Hallenbads Floridsdorf investiert. Neuer Wasserpielpark inklusive!
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  • hochgeladen von Conny Sellner

In den nächsten zehn Jahren investiert die Stadt Wien in mehr Badespaß für die Donaustadt und Floridsdorf.

DONAUSTADT/FLORIDSDORF. Satte 100 Millionen Euro investiert die Stadt Wien in den kommenden Jahren in die Erweiterung der bestehenden Bäder und den Bäderneubau. "Gerade in der Coronakrise ist es mir ein besonderes Anliegen, einen positiven Blick in die Zukunft zu werfen", so Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) anlässlich der Präsentation der "Bäderstrategie 2030" vergangene Woche.
Konkret bedeutet das mehr Geld für Erweiterungen und Wasserspiele sowie ein neues Hallenbad.

Dieses soll in der Donaustadt entstehen, wobei es laut Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) noch keinen konkreten Standort dafür gibt. Fest steht bis dato nur, dass es sich um ein reines Hallenbad handeln wird. Eventuell wird es einen Freibereich geben, ein Außenbecken ist jedoch nicht geplant. Sowohl am Zeitplan als auch an der Standortfindung wird aktuell gearbeitet.

Neuer Wasserspielpark in Floridsdorf

Auch das Hallenbad in Floridsdorf profitiert von der "Bäderstrategie 2030". Um den Badegästen auch im Freibereich ein attraktives Angebot zu machen, soll dieser neu gestaltet werden. Vorgesehen ist die Neuherstellung von drei Stiegenanlagen von der Schwimmhalle auf die Freiflächen. Zusätzlich soll eine barrierefreie Rampe auf die Grünfläche errichtet werden.

"Für alle Gäste des Außenbereichs wird außerdem ein Sanitärgebäude mit Außenduschen errichtet. Für Kleinkinder soll auf dem Gelände ein Wasserspielpark mit Attraktionen geschaffen werden", heißt es aus dem Büro von Bäderstadtrat Czernohorszky. 600.000 Euro werden in die Neugestaltung des Hallenbads Floridsdorf investiert.

Finanzspritze für Wiens Bäder

Aktuell gibt es 38 Stadt-Wien-Bäder. Durch die Finanzspritze in Millionenhöhe werden das Laaerbergbad in Favoriten, das Simmeringer Bad und das Höpflerbad in Liesing um neue Schwimmhallen erweitert. Das Brigittenauer Bad erhält ein Außenbecken und einen Wasserspielpark.

Während die Zukunft der Wiener Bäder also gesichert zu sein scheint, ist die heurige Badesaison aufgrund des Coronavirus nur eingeschränkt möglich. Zwar sperren die Bäder am 29. Mai auf, doch Zugangsbeschränkungen und ein Sicherheitsabstand zwischen den Gästen werden das Baden völlig neu gestalten.

Neue Tarife durch Corona

Besonders Saisonkartenbesitzer wie jene im Gänsehäufel müssen sich auf Änderungen einstellen. "Da die gesundheitliche Lage immer wieder neu eingeschätzt werden muss, kann eine durchgängige Saison derzeit nicht garantiert werden. Wir setzen deshalb heuer auf ein flexibles und klares Tarifmodell, in dem Saisongäste berücksichtigt sind", so Bäderstadtrat Jürgen Czernohorszky.

Konkret bedeutet das, dass für bereits bezahlte Saisonkarten das Geld rückerstattet wird und die jeweiligen Kästchen und Kabinen den Nutzern weiterhin zur Verfügung stehen werden. Der Eintritt beträgt einen Euro für Kinder, zwei Euro für Jugendliche, Saisonkarten- und Badekartenbesitzer und drei Euro für Erwachsene.

Bis 2030 wird in eine Sanierung des Hallenbads Floridsdorf investiert. Neuer Wasserpielpark inklusive!
Das Gänsehäufel sperrt am 29. Mai auf. Allerdings mit Einschränkungen.

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