Wien Work Donaustadt
Promis feierten mit Konditorlehrlingen eine große Küchenparty

Prominente Gäste verzierten mit Unterstützung der Konditorlehrlinge von Wien Work Torten.
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Zusammen mit prominenten Gästen wie Elisabeth Engstler, Peter Hacker und Nhut La Hong wurde die neue Pâtisserie von Wien Work eröffnet.

DONAUSTADT. "Die besten Feste werden in der Küche gefeiert." Mit dieser weithin bekannten Weisheit eröffnete Moderator Markus Prohanka die große Küchenparty im Speiseamt von Wien Work. Anlass für die kulinarische Sause in der Seestadt war die Vorstellung des neuen Lehrberufs Konditor, der von Wien Work angeboten wird.

Das Besondere an dort ausgebildeten Konditoren ist nicht nur ihre große Leidenschaft für den Beruf, sondern auch die Tatsache, dass sie es durch unterschiedliche Beeinträchtigungen am Arbeitsmarkt nicht leicht haben. Hier füllt Wien Work als gemeinnütziges Unternehmen der Sozialwirtschaft eine große Lücke und "macht aus Hürden Chancen", wie Wien Work-Ausbildungsleiterin Marlene Mayerhofer betonte.

Pro Jahr werden rund 180 Jugendliche mit Lernbehinderungen, körperlichen oder sensorischen Behinderungen sowie sozialen Benachteiligungen bei Wien Work ausgebildet. Durch die speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen, praxisorientierten Ausbildungsprogramme erhalten sie die Basis für ein selbstbestimmtes Leben in der Arbeitswelt.

Promis als Konditoren

Bei der Küchenparty im Speiseamt konnten die neuen Konditor-Lehrlinge einen Einblick in ihr Wissen und Können geben. Zusammen mit prominenten Gästen wie Elisabeth Engstler (Sängerin und erste Fernsehköchin der Nation), Nhut La Hong (Modeschöpfer), Marianne Mendt (Schauspielerin und Sängerin), Ernst Nevrivy (Bezirksvorsteher), Gesundheitsstadtrat Peter Hacker und Ex-Fußballer Paul Scharner verzierten die Lehrlinge die eigens kreierte Wien Work-Torte, die anschließend von den Gästen verkostet werden durfte.

Marianne Mendt meinte zur Küchenparty beispielsweise: „So schmeckt Inklusion besonders gut! Es ist toll, mit wie viel Engagement und Freude die angehenden Konditorinnen und Konditoren die Sache angehen.“ Und auch Elisabeth Engsteler zeigte sich von der Idee begestert: „Konditorin oder Konditor ist ein Job mit großen Zukunftschancen. Wenn ich die Begeisterung der Lehrlinge bei Wien Work sehe, bekomme ich gleich Lust auf eine eigene Pâtisserie-Fernsehshow mit ihnen."

Kampf gegen Fachkräftemangel

Hinter dem witzigen Event steckt ein ernster Hintergrund, denn Konditor ist ein Mangelberuf, in dem zahlreiche Fachkräfte fehlen. Mit dem neuen Lehrberuf öffnet Wien Work somit neue berufliche Chancen für Jugendliche mit Behinderung in einer Branche, die dringend qualifizierte Fachkräfte sucht. „Mit dem neuen Ausbildungsprogramm sind wir absolut am Puls der Zeit und leisten einen Mehrwert für die Wiener Gastronomie. Damit schaffen wir neue Zukunftsperspektiven für junge Menschen mit Benachteiligungen“, so Wien Work-Geschäftsführer Wolfgang Sperl.

Insgesamt acht Lehrlinge, darunter sieben Mädchen, starteten im Herbst die vierjährige verlängerte Lehre zum Konditor und sammeln wertvolle Praxiserfahrung im „Speiseamt Seestadt“, das ebenfalls von Wien Work betrieben wird. Weitere 34 absolvieren die Lehre zur Köchin oder zum Koch. Mit der neuen Ausbildung zur Konditorin oder zum Konditor bietet Wien Work bereits den zehnten Lehrberuf an. Insgesamt haben in diesem Herbst 60 neue Lehrlinge ihre praxisorientierte Ausbildung bei Wien Work begonnen. Infos unter Wien Work

Autor:

Conny Sellner aus Donaustadt

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