Sommergespräch
Stadtstraße, Alte Donau, Sicherheit – Donaustadts Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy im bz-Interview

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy auf der Donauinsel mit Blick Richtung Donaustadt. Im bz-Sommergespräch nimmt er Stellung zu heißen Themen im Bezirk.
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  • Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy auf der Donauinsel mit Blick Richtung Donaustadt. Im bz-Sommergespräch nimmt er Stellung zu heißen Themen im Bezirk.
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Der Bezirkschef nimmt Stellung zu den heißen Themen in der Donaustadt.

DONAUSTADT. So heiß kann es draußen gar nicht sein, dass Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy nicht im Anzug zum Interviewtermin erscheint. Im Donaubräu steht er Rede und Antwort zu heißen Themen, die die Donaustadt beschäftigen. Eines davon sind die Gewalttaten unter Jugendlichen in der Seestadt Aspern.

Auf die Frage, ob das bedeutet, dass es sich dabei um einen Gewalt-Hotspot handelt, meint Nevrivy: "Das waren Vorfälle, die vor allem durch Videos in sozialen Medien verbreitet wurden. Jeder Fall ist einer zu viel, aber deshalb zu behaupten, die Donaustadt ist ein gefährlicher Bezirk, ist falsch! Das, was bei uns in einem Jahr passiert, passiert am Praterstern an einem Tag."

"Stadtstraße kommt sicher!"

Sicher ist für den Bezirkschef auch nach wie vor, dass die Stadtstraße kommt. "Derzeit liegt der Akt beim Verwaltungsgericht. Ich gehe von einem Baubeginn im kommenden Jahr aus. Es dauert vielleicht etwas länger als geplant, aber dass die Stadtstraße kommt, steht fest!" Anders als die Stadtstraße, die noch auf sich warten lässt, sind andere Bauprojekte mitten im Entstehen.

Unter anderem sorgen Berresgasse und Dittelgasse nicht bei allen Bewohnern für Begeisterung – und auch der Bezirksvorsteher zeigt sich, darauf angesprochen, wenig euphorisch: "Ich hätte den Bauten in der Dittelgasse in der Form nicht zugestimmt. Und auch die Berresgasse ist auf diesem Standort gerade hinsichtlich Verkehrskonzept nicht ideal. Hier muss dringend eine zusätzliche Straßenbahnlinie bis spätestens 2025 her. Dafür setze ich mich verstärkt ein."

Ärger im Paradies Alte Donau

Ein weiteres Thema, das in den vergangenen Wochen die Donaustädter besonders beschäftigt hat, waren Berichte über Lärm und Schmutz an der Alten Donau. Der Bezirksvorsteher kennt die Problematik: "Das Gebiet rund um die Alte Donau ist ein Paradies und soll es auch bleiben. Die Polizei kontrolliert verstärkt mit eigenen Streifen und es wurden auch schon zusätzliche Mistkübel aufgestellt. Man kann aber auch hier nur an jeden Einzelnen appellieren, dass er sich an die Regeln hält und dementsprechend benimmt."

Ebenfalls an der Donau liegt mit dem CopaBeach ein Ort, der Ernst Nevrivy in den vergangenen Jahren sehr beschäftigt hat: "Hier hat die Stadt ein wahres Erholungsgebiet erschaffen, das vermehrt genutzt wird. Es war wichtig, das negative Image der ehemaligen Copa Cagrana zu entkräften. Das ist uns gelungen."

Erinnerung an die Kindheit

Angesprochen auf den Ort, wo er in Zukunft noch viel vor hat, meint der Bezirkschef: "Das ist das Bauprojekt Vienna Twentytwo direkt bei der U1-Station Kagran. Da entsteht in den kommenden Jahren wirklich etwas ganz Großes." Abschließend schwelgt Nevrivy bei der Frage nach jenem Ort, der ihm am meisten bedeutet, in Erinnerungen: "Dabei denke ich an die Gegend rund um die Viktor-Kaplan-Straße, in der ich meine Kindheit und Jugend verbracht habe. Eine sehr schöne Zeit!"

Autor:

Conny Sellner aus Donaustadt

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