Senekowitschgasse
Wirbel um fehlenden Schutzweg

Auf der anderen Straßenseite des Kreisverkehrs befindet sich die Busstation des 27A, mit dem Kinder zur Schule fahren.
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  • Auf der anderen Straßenseite des Kreisverkehrs befindet sich die Busstation des 27A, mit dem Kinder zur Schule fahren.
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Bezirkschef Ernst Nevrivy traf die Anrainer des Grätzels zum Gespräch.

DONAUSTADT.  Die Anrainer der Senekowitschgasse haben ein großes Problem: nämlich das Fehlen eines sicheren Fußgängerübergangs. Obwohl sich die Busstation 27A Richtung U-Bahn sowie die beiden Lebensmittel-Discounter auf der anderen Straßenseite befinden, gibt es für die Bewohner keinen Zebrastreifen, um den Rennbahnweg überqueren zu können.

Massiv verstärkt wird das Problem von einem Kreisverkehr mit Rechtsvorrang. "Trotz der beginnenden 30er-Zone hält sich kaum ein Autofahrer an die Geschwindigkeitsbegrenzung", meint Anrainerin Isabella Macek.

Anrainertreff mit Bezirkschef

Die bz fragte bei Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy an, ob das Pro-blem bereits bekannt sei. Dieser verneinte und erklärte sich umgehend bereit, sich vor Ort selbst ein Bild der Lage zu machen. Zum Treffen mit den rund 50 Anrainern erschien der Bezirkschef mit einem Straßenplan.

In Ruhe hörte er sich die Sorgen und Ideen der Bewohner an und wartete sogleich mit eigenen Vorschlägen auf. So versprach er die Vorziehung der Gehsteige, sodass die Straße besser eingesehen werden kann. Auch einem 30er-Piktogramm vor dem Kreisverkehr stimmte er zu. Einen Zebrastreifen kann Nevrivy allerdings nicht versprechen, denn das liege nicht in seiner Zuständigkeit.

Der Bezirkschef will sich aber für die Anrainer bei der zuständigen MA 28, Straßenverwaltung und Straßenbau, einsetzen. Denn um einen Schutzweg durchzusetzen, braucht es zuvor eine Zählung der Fußgänger. Der Bezirksvorsteher will mit Initiatorin Isabella Macek in Verbindung bleiben und die Bewohner des Grätzels über die weiteren Entwicklungen informieren.

Auf der anderen Straßenseite des Kreisverkehrs befindet sich die Busstation des 27A, mit dem Kinder zur Schule fahren.
Initiatorin Isabella Macek mit Bezirkschef Ernst Nevrivy.

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