Stadlauer Heimsieg über Austria 13!

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Wo: Stadion Stadlau, Erzherzog-Karl-Straße 108, 1220 Wien auf Karte anzeigen

Aufsteiger Austria 13 kam mit der Empfehlung des letztwöchigen 2:1-Erfolges über Post SV und der fraglosen Ehre, eines der zwei absoluten Überraschungsteams der Herbstsaison zu sein. Doch von Anfang an war zu sehen, wer die Hausherren waren ... Druckvoll wurden Austria 13's Angriffsbemühungen schon im Keim erstickt, geschickt der Ball in den Reihen gehalten, um blitzschnell den Pass in die Tiefe oder ins Loch zu spielen. Dem ersten Warnschuss von Schragner nach energischem Dribbling in Minute 5 folgte sofort das 1:0 durch Andreas Suppan, der nach Manuel Mirvic' gefühlvollem Longpass ebenso gefühlvoll aus vollem Lauf Austria 13-Keeper Markovic (6.). Chancen zum Ausbau der Führung folgten in dem sehr fair geführten Spiel: Eckball von Mirvic, Abpraller und Trinkler-Schuss vom Sechzehner, der als Querschläger zu Suppan kam, dessen Schuss aus extrem spitzem Winkel für Gefahr sorgte (15.), dann die 101%ige Chance für Mirvic, der von Velek ideal geschickt wurde und am vor ihm schon liegenden Gästekeeper scheiterte, der irgendwie noch eine Hand hochbrachte und den Schupfer-Versuch abwehrte (20.), Schragners vermeintliches 2:0 zählte (wohl zu Recht) wegen Abseits nicht (25.) - somit hätte es schon gut und gerne 3:0 stehen können, ehe die Gäste erstmals gefährlich wurden, doch Goalie Benjamin Neckam war bei einer gefährlich angeschnittenen Freistoßflanke aufmerksam (30.). Das 2:0 gelang dann in Minute 38: Manuel Szvoboda bediente von rechts ideal in den Lauf von Christian Schragner, der im Strafraum nur mehr durch ein Foul gestoppt werden konnte. Der souverän agierende Referee Mag. Lederer zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt - ein Fall für Pascal Velek. Und der verlud Keeper Markovic souverän. Das war's dann zur Pause.

Hälfte zwei begann mit zwei Top-Chancen, das Score zu erhöhen, beide in Minute 46: zunächst rettete Markovic bei Veleks weiter Flanke auf Suppan auf Elferhöhe, wenig später kam Schragner nach Doppelpass mit Szvoboda aus ca. 8 Metern zum Schuss, traf aber nicht ins Tor. Im Gegenzug wurde es dann erstmals brandgefährlich vorm Stadlau-Tor, doch Neckam rettete mit einem Glanzreflex gegen Selmanovik (47.). Die nächsten Chancen gehörten aber wieder der Heimelf: Mirvic schickte Suppan ideal, der umkurvte einen Abwehrspieler, wurde aber beim Schussversuch doch noch gestört (53.), dann "bedankte" sich Suppan mit einer Auflage bei Mirvic, doch dessen Schuss strich um Zentimeter am linken Eck vorbei (60.), Schragners Schuss nach Solo stellte Markovic vor kein Problem (85.), Schragner auf den eingewechselten Atik, doch Markovic drehte den Schuss mit den Fingerspitzen aus der Ecke (73.). Es hätte also schon gut und gerne 5:0 stehen können, doch plötzlich waren die Gäste wieder im Spiel: bei einem Luftduell im Stadlau-Strafraum erkannte Referee Mag. Lederer auf Foul eines Stadlau-Verteidigers, die vielleicht einzige Entscheidung des Tages, über die man diskutieren hätte können. Der Unparteiische stand aber direkt neben dem Gerschehen. Egal - die Entscheidung war Tatsache, die Verwertung des Penalties durch Selmanovik zum 2:1 (76.) ebenfalls. Nun stand Stadlau vielleicht etwas zu tief in der eigenen Hälfte, griff nicht mehr so vehement an - die Folge: die Gäste kamen zu der einen oder anderen nicht ungefährlichen Situation, die beste Chance der restlichen Spielzeit hatte aber Atik in der Nachspielzeit, als er im Konter ganz allein aufs Austria 13-Tor lief, aber im Abschluss vergab (93.).

Fazit: sicherer als das Resultat, aber im Finish trotz allem eine Zitterpartie - wie es im Fußball nun mal oft so passiert ...

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