Bank Austria Filiale am Genochplatz ist Geschichte

Der Standort ist Geschichte: Jetzt müssen die Kunden bis Aspern pilgern.
  • Der Standort ist Geschichte: Jetzt müssen die Kunden bis Aspern pilgern.
  • Foto: Geraldine S.
  • hochgeladen von Conny Sellner

DONAUSTADT. Nach nur eineinhalb Jahren ist die Filiale am Genochplatz Geschichte. Im Februar 2014 wurde nach langem Kampf die Bank Austria-Filiale im Ekazent Siebenbürgerstraße endgültig geschlossen, die Belegschaft zog in die Zweigstelle am Genochplatz um. Die Kunden mussten seitdem nach Stadlau pilgern, um ihre Bankgeschäfte mit den gewohnten Betreuern zu erledigen.
Helmut K., der seit 1978 Bank Austria-Kunde ist, zeigt sich von der Schließung enttäuscht: "Ich habe gerade erst erfahren, dass zugemacht wird und finde das wirklich schlimm", so der Stadlauer.

Argument gegen Kundennähe

Die Bank Austria argumentiert mit kalten Zahlen gegen die Nähe zum Kunden: "Neben einigen notwendigen Zusammenlegungen investiert die Bank Austria in Österreich bis 2016 über 100 Millionen Euro in die Aufwertung neuer sowie der bestehenden Filialen. Dazu zählen auch viele größere Filialen in Wien, wo es zudem in 30 Filialen verlängerte Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr gibt." Gleichzeitig mit der Schließung der Filiale Genochplatz öffnet somit auch die umgestaltete Filiale Do-nauspital in Aspern ihre Pforten, die laut Bank Austria "ganz neue Kundenerlebnisse mit spezialisierten Teams für Finanzierung und Veranlagung und hochmoderne Services wie Bargeldmanager, Interactive Screens und Multi-Media-Terminals" bietet.

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