03.09.2014, 00:00 Uhr

Gesellschaftskritik in Kaisermühlen

Doris Nußbaumer und Wolfgang Pechlaner stellen das Werkl in der Schüttaustraße vor.

Das „Werkl im Goethehof“ veranstaltet seit zwei Jahren aufrüttelnde Abende.

Als sich 2012 der alte Kulturverein im Goethehof auflöste, beschloss eine kleine, aber engagierte Gruppe um Doris Nußbaumer und Wolfgang Pechlaner, die kulturelle Leerstelle zu füllen. Ihr neues Konzept ist einfach wie genial – „selbstverwaltete kulturelle Freiräume“. Schauspieler, Autoren, Diskutanten – im Werkl kann jeder mietfrei seine Kunst vorstellen.

Offene Türen

„Wir suchen immer nach interessierten Künstlern, die zu uns passen, Networking hat hier große Bedeutung“, erzählt die Obfrau des Kulturvereines, Doris Nußbaumer, von der Programmfindung. „Ein zentrales Thema für uns ist die Gesellschaftskritik“, erklärt sie. Leichte Unterhaltung sucht man hier vergebens, stattdessen wird man bei Lesungen, Theatervorstellungen und Diskussionsrunden zum Nachdenken angeregt.

Saisonauftakt ist am 4. September mit einer Lesung zu Eva Priester "Der Weltkrieg I - ENDE UND ANFANG“. Freie Spende, kein Konsumzwang!
Das weitere Programm finden Sie auf www.werkl.org
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