20.03.2017, 16:48 Uhr

Von der Architektur zum Buchverlag

Kristina Waxhofer präsentiert ihre Erstlingswerke Daimonion und Silva. (Foto: Krammer)

Die Donaustädterin Kristina Waxhofer ist eine Powerfrau im Job und schreibt auch erfolgreich Bücher.

DONAUSTADT. Die gebürtige Grazerin und überzeugte Donaustädterin Kristina Waxhofer ist eigentlich sehr erfolgreich mit ihrem Architektur- und Ziviltechnikbüro. Eigentlich, denn: „Ich habe gespürt, dass ich meine Kreativität nicht ausleben kann und ich vieles in mir herumtrage“, so die Powerfrau. Neben der Selbständigkeit und den beiden Kindern hat sie sich daher die Zeit genommen, um über ihre eigenen Erfahrungen, Erlebnisse und Ziele als Jugendliche zu schreiben.

Waxhofer: „Die Manuskripte waren für mich gleichzeitig Therapie, Freizeitbeschäftigung und der kreative Aufbruch.“ Ihre beiden Kinder, Phillip und Benjamin, haben ihr den Mut zum Schreiben gegeben, verbunden mit der Bedingung, dass sie nur weiterschreiben dürfe, wenn die zwei auch in den Büchern vorkommen. Das erste Kinderbuch „Silva, der magische Wald“ war schnell fertig geschrieben, doch die Verlagssuche war sehr mühsam. Daher entschied sich die 45-Jährige zur Gründung des eigenen Verlags Wortweit, den sie 2015 von ihrem Mann übernahm.

Autorin und Verlegerin

„Ich wollte nicht als Autorin meine eigenen Bücher verlegen“, so Waxhofer. Daher brachte sie das Kinderbuch „Silva“ unter dem Pseudonym Kristin Loras heraus. Dem Erstlingsband folgten bis heute sieben weitere Bände und die beiden Lebensgeschichten. Zeitgleich hat Waxhofer sich auch auf die Suche nach anderen Autoren gemacht und sich bewusst auf die Kinder- und Jugendliteratur spezialisiert. Außerdem führt sie mehrmals jährlich den Wortweit-Lesesalon durch.
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