Gelungene Klostersanierung
Letzte Arbeiten im Franziskaner-Kloster mitten in Dornbirn im Gange

Das fast fertig sanierte Kloster mitten in Dornbirn erstrahlt nun in neuem Glanz.
  • Das fast fertig sanierte Kloster mitten in Dornbirn erstrahlt nun in neuem Glanz.
  • hochgeladen von Christian Marold

Schon seit Jahren wird das Kloster der Franziskaner mitten in Dornbirn renoviert - jetzt ist der größte Teil geschafft und das Kloster erstrahlt nun in neuem Glanz

Rund 1,2 Millionen Euro wurden, auch dank der vielen Spender, verbaut.

Seit 2009 ist Pater Wenzeslaus Dabrowski der neue Guardian in Dornbirn - und seit seinem Einzug war klar, dass das Kloster ganz dringend saniert werden muss. Fenster, Leitungen sowie die Sanitäranlagen waren längst nicht mehr zeitgemäß im Kloster, für das 1982 die Baubewilligung erteilt wurde.

Die ersten Gelder gab es von den Erben der Weinhandlung Matthias Thurner, und von Sophie Rhomberg, gekauft hat das Grundstück dann Adolf Rhomberg, der nach der Krankheit seiner Gattin eine Gelübde abgelegt hatte, bei einer Heilung ein Grundstück zur Verfügung zu stellen, um in Dornbirn dieses Kloster zu bauen. Im Jahr 2004 übernahmen die Franziskaner aus der Provinz Posen das Haus von den Tirolern, die das Kloster wegen Personalmangels nicht mehr weiterführen konnten. Mit Pater Wenzeslaus wurde dann die Sanierung eingeleitet, alleine die Heizkosten waren immens hoch, wurden doch 15.000 Liter pro Jahr verbraucht.

Erfahrung brachte Guardian Wenzeslaus aus seiner Zeit in Bludenz mit. Mit dem rührigen Freundeskreis des Klosters (heutiger Obmann ist Ex-Bürgermeister Wolfgang Rümmele), Architekt Leopold Kaufmann und dem Klostervater Elmar Mayer wurde mit enorm viel Einsatz diese umfangreiche Sanierung nicht nur organisiert und geplant, sondern finanziell gestemmt. Dank vieler Spender (für jedes der 121 Fenster wurde ein Spender gefunden) und dem Entgegenkommen der eingesetzten Handwerker konnte der ursprüngliche Budgetrahmen von 1,3 Millionen Euro sogar noch unterschritten werden, so Bauleiter Bruno Fussenegger, der sich beim heurigen Klosterfest bei allen bedankte, die sich für diese Sanierung eingesetzt hatten. Die Geschichte des Hauses sowie der Sanierung wurde in einer Festschrift (von Philipp Wittwer und Gerold Ölz erstellt) festgehalten, beim Kosterfest konnten sich die vielen Besucher überzeugen, dass der imposante Bau mitten in der Stadt nun wieder für sehr viele Jahre saniert und modernisiert wurde. Spenden sind aber auch weiterhin willkommen, denn es müssen noch 140.000 Euro aufgebracht werden.

Autor:

Christian Marold aus Feldkirch

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