Heldenzeitreise

Initiatorin Ursula Zapletal, Regisseur Wolfram Paulus, Franz Ziegelböck (Museum Haag) und Walter Wilflingseder (v. l.).
  • Initiatorin Ursula Zapletal, Regisseur Wolfram Paulus, Franz Ziegelböck (Museum Haag) und Walter Wilflingseder (v. l.).
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BEZIRK (fui). Unter der Regie von Wolfram Paulus entstand der Episodenfilm „Heldenzeitreise“. Jede der sechs Episoden spielt in einer anderen Zeit und ist von historischen Ereignissen in der Region inspiriert. Die Geschichten spannen einen Bogen über 2.000 Jahre und stellen jeweils einen mutigen Charakter in den Mittelpunkt der Handlung. Regisseur Wolfram Paulus, der schon seit den 1980er-Jahren als Filmschaffender tätig ist, schätzt vor allem die Zusammenarbeit mit den Menschen in der Region. „Ich erzähle gerne Provinzgeschichten und ich schätze die Arbeit mit Land und Leuten. Also machte ich mich daran, das Inn- und Hausruckviertel besser kennenzulernen“, so Paulus. Da der Film fast ausschließlich mit Laien besetzt werden sollte, begann ein großes Casting, an dem sich Hunderte Schüler, Theatergruppen und Interessierte beteiligten. Eine der Hauptrollen ergatterte Elsa Herndler, Schülerin des BORG in Grieskirchen. Mit der Grieskirchnerin Christina Hue-#+mer fand der Regisseur auch eine leidenschaftliche Schneiderin, die für einen Großteil der eingesetzten Kostüme verantwortlich war.

Geschichte vermitteln
Auch bei der Entwicklung des Filmes wurde eng mit den Schulen und der Bevölkerung zusammengearbeitet. Ursula Zapletal, die Initiatorin des Filmprojekts und selbst Pädagogin, will Geschichte lebhaft näherbringen. „Man sollte die kulturelle Identität als Geschichte der Region verstehen. Will man diese Identität vermitteln, ist das Medium Film bestens geeignet – speziell wenn die jungen Menschen selbst daran mitwirken können“, sagt Zapletal. So fanden sich im fertigen Drehbuch einige Geschichten und Charaktere wieder, die von den beteiligten Schülern entwickelt wurden. „Mir geht es nicht um historische Genauigkeit, sondern um Glaubhaftigkeit“, erklärt Paulus. Zivilcourage ist das Motiv, das sich als roter Faden durch alle Episoden zieht. „Wir wollen zeigen, dass jeder einen eigenen Handlungsspielraum hat und nicht einfach vom Rad der Geschichte überrollt wird“, ergänzt Zapletal. Ermöglicht wurde der Film vor allem auch durch das Engagement Hunderter Freiwilliger, die sich als Schauspieler und Musiker einbrachten.

Der Film wurde durch eine Förderung der beteiligten Leader-Regionen finanziert. Leader ist ein EU-Programm zur Entwicklung des ländlichen Raumes. Schulen können kostenlos eine DVD des Filmes anfordern, Gemeinden wird angeboten, Aufführungen zu organisieren. Ansprechperson ist Initiatorin Ursula Zapletal:#+u.zapletal@gmx.at.
Offizielle Filmpräsentation ist am Sonntag, 2. Juli im Schloss Aistersheim. Infos und Trailer zum Film: heldenzeitreise.at

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