Kater "Fritzi" von Jäger erschossen

Foto: privat

ROTTENBACH (fui). Am Donnerstag, 10. Mai, wurde der Kater "Fritzi" auf einem Feld in Rottenbach erschossen. Die Besitzerin ließ ihren Kater gegen 5 Uhr aus dem Haus. Eine knappe Stunde später hörten sie und ihr Mann beim Frühstück den Schuss. Als der Kater nicht mehr auftauchte, vermuteten die beiden, dass der zuständige Jäger für das Verschwinden des Katers verantwortlich sei. Die beiden fuhren zum Jäger, der das Jagdgebiet gepachtet hat und stellten diesen zur Rede. Der Jäger gestand auch, den Kater wegen "Wilderei" erschossen zu haben. Das Paar erstattete Anzeige bei der Polizei, die den Fall aufnahm und Spuren sicherte.
"Wir sind zutiefst erschüttert und unendlich traurig, aber auch unendlich wütend auf diesen Mann, der ohne Skrupel einfach drauflos ballert. Ohne nachzudenken, dass er mit dieser Tat das geliebtes Haustier von seinen Dorfmitbewohnern tötet und über den Schmerz den er damit bei den Besitzern des Tieres auslöst.", so die Besitzerin.


Kein Verstoß gegen das Jagdgesetz


Das OÖ Jagdegesetz erlaubt es Jägern, Hunde und Katzen unter bestimmten Umständen zu erschießen. 366 Meter war Fritzi vom Haus entfernt, als ihn die Kugel Traf. Nach dem OÖ. Jagdgesetz muss eine Katze mindesten 300 Meter von bewohnten Häusern angetroffen werden, damit diese erschossen werden dürfte. "Der Jäger ist sogar verpflichtet eine wildernde Katze zu erschießen", erklärt Bezirksjägermeister Rudolf Kapsamer. "Die Katze ist ein Raubtier, das liegt in ihrer Natur und gerade in der Vogelwelt werden einige bereits bedrohte Arten durch Katzen zusätzlich gefährdet", so Kapsamer weiter. Zwar sei die Zahl der Katzen in den letzten Jahren aufgrund der Kastrationspflicht merkbar zurückgegangen, stellen aber in manchen Regionen eine große Bedrohung für andere Arten dar. 

"Ein Jäger überlegt es sich gut, eine Katze zu erschießen"

Wie viele Haustiere jährlich durch die Gewehrkugel eines Jägers sterben, ist unklar, denn ganaue Statistiken gibt es nicht. Beim Verschwinden von Katzen gehen die Besitzer oft auch davon aus, dass diese von einem Auto überfahren wurde. "Aber ein Jäger überlegt es sich sehr gut, eine Katze zu erschießen, den dass ist immer mit Unanehmlichkeiten verbunden", erklärt Kapsamer. Sehr oft würden Jäger auch zu Unrecht beschuldigt, für das Verschwinden eines Haustieres verantwortlich zu sein.

UPDATE 14.Mai, 14 Uhr: In einer älteren Version dieses Artiekls stand, dass das paar ihren Kater fand. Tatsächlich wurde das tote Tier vom Jäger mitgenommen, bei der späteren Einvernahme durch die Polizei zeigte der Jäger die Stelle, an der das Tier angeschossen wurde.

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