13.10.2014, 08:03 Uhr

Sanierung der Kapelle am Kalvarienberg in der Naturwundagemeinde

Auch der neu gestaltete Rastplatz am Kalvarienberg in der Naturwunda Gemeinde lädt auch im Herbst zum Innehalten ein und bietet einen einzigartigen Ausblick.
Haibach ob der Donau: Kalvarienberg |

Für die Sanierung der Kapelle am Kalvarienberg haben die Theatergruppe Haibach ob der Donau mit Reinhard Hinterberger (li.) und der Verschönerungsverein mit Oswin Maier (re.) jeweils eine großzügige Spende (1000 Euro pro Verein) an Bürgermeister Franz Straßl (Mitte) überreicht.

"Ein herzliches DANKE im Namen aller Haibacher/Innen für die finanziellen Beiträge der beiden Vereine zur Sanierung und Aufrechterhaltungder Kapelle", so Bürgermeister Straßl anlässlich der Scheckübergabe inmitten einiger Vereinsmitglieder. Die Sanierung der Kapelle wäre für die Gemeinde ohne freiwillige Helfer, ohne Spenden und ehrenamtliche Arbeitsleistungen nicht möglich gewesen.

Auch jenen, die freiwillig unglaublich viele Stunden ihrer Freizeit für den Erhalt der Kapelle, der Kreuzwegstationen und des neu gestalteten Rastplatzes geleistet haben, spricht Bgm. Franz Straßl seinen Dank und seine Wertschätzung aus.

Der Kalvarienberg liegt unmittelbar an der Donausteig-Wanderroute und ist somit auch beliebter Rastplatz für Wanderer, die diesen einzigartigen Ausblick nicht versäumen wollen, bevor sie weiterwandern bzw. einen „Abstecher“ zur unweit gelegenen Burgruine Stauf machen. Ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit; denn diesen einzigartigen Weitblick sollten auch Sie genießen!

Kalvarienberg:

Die höchste Erhebung (562 m) mit einem wunderschönen Fernblick vom Böhmerwald bis zum Dachstein liegt inmitten der Naturwunda Gemeinde Haibach ob der Donau - direkt an der Schlögener Schlinge
Der Kalvarienberg wurde schon 1838 eingeweiht, doch verfielen die Stationskapellen gegen Ende des 19. Jahrhunderts. 1938 beschloss der damals amtierende Pfarrer Dr. Waslmayr den Kreuzweg zu erneuern.
Er gewann den Franziskaner P. Herkulan Baldauf die Bilder für Bildentwürfe, dessen Mitbruder P. Philipp-Jakob Vergott für die Ausführung.
Als P. Philipp überraschend starb vollendete P. Herkulan die Bilder für die Kreuzwegstationen. Aber sie wurden, wohl infolge der Wirren der Kriegs- und Nachkriegszeit, nie mehr aufgestellt.
1973 entdeckte Pfarrer Wundsam die Bilder und regte ihre Aufstellung an. 1974 wurde mit vielen freiwilligen Arbeitsstunden der Kreuzweg in kurzer Zeit errichtet.
Mit Jahreswechsel 2013/2014 legten zahlreiche freiwillige Helfer tüchtig Hand an, um die Kapelle wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.
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