Anrufer gab sich als Polizist aus
Betrugsversuche durch Telefonanruf

Ein unbekannter Anrufer der sich als Polizist ausgab, versuchte in Eisenstadt und Sankt Georgen mehreren älteren Frauen Bargeld, in Höhe von 28.000 bis 65.000 Euro zu entlocken. 

EISENSTADT/ST. GEORGEN. Am gestrigen Nachmittag versuchte ein unbekannter Täter im Zuge eines Telefongesprächs, ältere weibliche Opfer zur Behebung eines Geldbetrages zu überreden.
Eine männliche Person gab sich gegenüber den Opfern als Polizist aus. Er gab an, dass die Tochter, bzw. die Schwiegertochter einen Unfall gehabt hätte, das Auto kaputt wäre und sie dringend Geld benötigen würde, ansonsten würde sie verurteilt und eingesperrt werden. Das Telefon noch an eine Frau weitergegeben, die kein Wort sprach, sondern nur ins Telefon weinte und wimmerte. Danach übernahm wieder der Mann das Telefon und wiederholte, dass das Geld dringend benötigt werden würde. 

Beträge zwischen 28.000 und 65.000 Euro verlangt

Verlangt wurden vom Anrufer in vier Fällen, Beträge in der Höhe von 28.000 bis 65.000 Euro und in einem Fall wurde das Telefonat vom Opfer sofort abgebrochen. Bei allen Anrufen blieb es beim Versuch und es kam zu keiner Geldübergabe. 
Auch im Bezirk Neusiedl am See wurden diese Woche bereits vier ähnliche Fälle zur Anzeige gebracht. In Halbturn, Illmitz und zweimal in Podersdorf gab es ebenfalls Anrufe dieser Art und Weise. Auch hier wurde sofort mit der Polizei Kontakt aufgenommen und es entstand kein Schaden.

Empfehlungen zur Kriminalprävention

Die Polizei empfiehlt Telefonate, bei denen Geldaushilfen gefordert werden, sofort abzubrechen, sich auf keine Diskussionen einzulassen und dem Gegenüber klar zu machen, dass auf keine der Forderungen eingegangen werden würde. Den vermeintlichen Verwandten unter der auch sonst verwendeten Telefonnummer kontaktieren und auf ein persönliches Treffen bestehen.
Niemanden ins Haus oder in die Wohnung lassen, den man nicht kennt. Zur Kontaktaufnahme mit solchen Personen die Gegensprechanlage oder eine Türsicherungskette verwenden. Das Aussehen der Person für eine spätere Personenbeschreibung so gut wie möglich einprägen und Autokennzeichen, Marke, Type und Farbe eines vermutlichen Täterfahrzeuges notieren. Erstatten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizeidienststelle (Notruf 059133).

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