Charitykalender zeigt zwölf Schicksale in Bildern

Gute Stimmung am Set: Catharina schminkt das Model Andrea, Julia ist hinter der Kamera bereit für die Aufnahmen.
  • Gute Stimmung am Set: Catharina schminkt das Model Andrea, Julia ist hinter der Kamera bereit für die Aufnahmen.
  • hochgeladen von Hannes Gsellmann

MÜLLENDORF. „12 Gesichter, 12 Geschichten“ – das ist der Titel und die Idee des Charitykalenders.
Es sind keine gewöhnlichen Gesichter, die abgebildet werden, es sind keine gewöhnlichen Geschichten, die hinter diesen warten. Denn die beiden Projektinitiatorinnen, Catharina Flieger und Julia Mezgolits, haben zwölf Frauen vor das Objektiv gebeten, die an Krebs erkrankt sind bzw. diese Krankheit überwunden haben.

„Wir wollen unterstützen“

„Das Thema Krebs ist allgegenwärtig und auch in unserem Freundes- und Familienkreis gab es leider schon solch schreckliche Schicksalsschläge. Dies war der Anlass für nächtelanges Brainstormen und Finden von Ideen, wie man sich des Themas annehmen und Frauen unterstützen kann“, erzählen Flieger und Mezgolits über den Beginn des Charitykalenders, der mittlerweile zum Herzensprojekt geworden ist.

Wollen Mut machen

„Krebs verändert viel. Nicht nur die finanzielle Situation, Frauen sind teilweise körperlich eingeschränkt, auch optische Veränderungen gehen mit der Krankheit einher. Das kann sehr belastend sein“, so die Beiden, die mit dem Kalender Mut machen wollen. „Ein Make-up, das die Schönheit der Frauen unterstreicht und Bilder, die das Gesicht und die Geschichte dahinter zum Vorschein bringen, sollen zeigen, wie stark diese Frauen sind und was man alles schaffen kann“, so der ausgebildete Make Up Artist.
Verantwortlich dafür, die Frauen ins rechte Licht zu rücken, ist Julia Mezgolits, für die die Fotografie erst Leidenschaft, danach nebenerwerbstätiger Beruf wurde.

Shootings am Wochenende

Am Wochenende gingen die Shootings in Paul Szimaks Fotostudio in Müllendorf über die Bühne. Der fertige Kalender soll dann verkauft werden, wobei alle Einnahmen zu hundert Prozent an die Österreichische Krebshilfe Burgenland gehen. „Wir wollen, dass das Geld genau dort ankommt, wo es am dringendsten benötigt wird“, erklärt Flieger.
Alle Fotos werden die beiden Projekt-Initiatorinnen auch auf der Seite www.zeiggesicht.at veröffentlichen.

Behind the scenes: so liefen die Shootings ab:

Weitere Projekte geplant

Für Flieger und Mezgolits soll das Projekt „Zwölf Gesichter, zwölf Geschichten“ nur der Beginn sein. „Mein Traum wäre es, kostenfreie Kurse für krebserkrankte Frauen anzubieten“, so Flieger, die dafür derzeit auf Sponsorensuche ist. Auch weitere Kalender sind bereits in Planung.

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