Der verborgene See im Eisenstädter Bezirk

Über dem Neusiedler See verbirgt sich ein weiterer See
  • Über dem Neusiedler See verbirgt sich ein weiterer See
  • Foto: Grete G.
  • hochgeladen von Hannes Gsellmann

BEZIRK. Waldquelle, Güssinger oder Juvina sind die perlenden Zeugen burgenländischen Mineralwasser-Vorkommens. Doch die großen heimischen Mineral-Schätze sind nicht im Südburgenland beheimatet. Europas größtes Mineralwasservorkommen liegt im Nordburgenland, unter dem Neusiedler See. Dieser Naturschatz unter einer Fläche von 250 Quadratkilometern wurde bereits 1955 entdeckt, ist aber noch weitgehend kommerziell unerschlossen.

Zum Teil Spitzenqualität

Das Neusiedler See-Gebiet weist auf engstem Raum äußerst unterschiedliche Mineralwässertypen - zum Teil Spitzenqualitäten, die keinen internationalen Vergleich scheuen müssen - auf. wo Mineralquellen sind, finden sich auch tektonische Bruchlinien – wie der Mörbischer Bruch zwischen Mörbisch und Rust oder der Oggauer Randbruch – wieder.

Quellen im Bezirk:

Glaubersalzquelle in Mörbisch: Eisenhaltiges Natrium- Chlorid-Sulfat-Wasser vom Typ Franzensbad, Karlsbad und Marienbad, geeignet für den Kurbetrieb.

Kochsalzquelle in Mörbisch: Natrium-Chlorid-Hydrokarbonat-Wasser vom Typ Montecatini und Baden-Baden.

Bittersalzquelle in Oggau/Purbach: Magnesium-Natrium-Sulfat-Chlorid-Wasser von 25g/l, besitzt in Mitteleuropa Seltenheitswert

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