Eisenstadt bleibt auch weiterhin glyphosatfrei

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Seit dem Frühjahr 2016 verzichtet die burgenländische Landeshauptstadt bei der Pflege ihrer Grünflächen auf die Verwendung von Unkrautmitteln, die das umstrittene Pflanzengift Glyphosat enthält. „Auch wenn die EU nun die Zulassung um fünf Jahre verlängert hat, halten wir daran fest: Die burgenländische Landeshauptstadt bleibt auch weiterhin frei von Glyphosat“, betont Bürgermeister Thomas Steiner.

Glyphosat wird mit einer Reihe gesundheitlicher Schäden in Verbindung gebracht. Mögliche Effekte beginnen bei Augen- und Hautreizungen und reichen bis hin zu Krebserkrankungen. „Wir verzichten in den Parks, auf Spielplätzen und Friedhöfen ganz bewusst auf Unkrautvertilgungsmittel die Glyphosat enthalten und verwenden chemikalienfreie Alternativen“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

„Eisenstadt ist damit eine von derzeit 522 österreichischen Gemeinden, die in der Pflege der öffentlichen Grünanlagen das umstrittene Herbizid nicht mehr verwendet. Wir wollen hier mit gutem Beispiel voran gehen und so auch die Bevölkerung animieren, in ihren privaten Gärten glyphosatfrei zu arbeiten“, führt Umweltgemeinderat Gerald Hicke weiter aus.

„Auch wenn die Mehrheit der EU-Staaten den Wirkstoff für unbedenklich einstuft und der Verlängerung der Zulassung um fünf Jahre zustimmte, so bleiben wir beim Verzicht von Glyphosat auf allen städtischen Grünflächen“, unterstreicht Bürgermeister Thomas Steiner abschließend.

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