Feuerwehrbezirk Eisenstadt muss erhalten bleiben

Derzeit finden Gespräche über eine Novellierung des Burgenländischen Feuerwehrgesetzes statt. „Wie zu hören ist, wird im Zuge dessen darüber diskutiert, den bisherigen Feuerwehrbezirk Eisenstadt-Stadt aufzulösen und in den Feuerwehrbezirk Eisenstadt Umgebung einzugliedern. Auch wenn es zuletzt gegenteilige Äußerungen gegeben hat, ist die endgültige Vorgangsweise noch immer nicht klar“, erläutert Bürgermeister Thomas Steiner.

In der letzten Sitzung des Eisenstädter Gemeinderates vor der Sommerpause wurde daher von Bürgermeister Steiner eine Resolution zur Aufrechterhaltung des Feuerwehrbezirkes Eisenstadt-Stadt eingebracht und auch einstimmig beschlossen. Diese Woche wurde die Resolution an die burgenländische Landesregierung übermittelt.

„Der Gemeinderat der Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt spricht sich mit aller Entschiedenheit gegen dieses Vorhaben aus“, so Bürgermeister Steiner und führt weiter aus: „Ebenso sprechen sich das Bezirkskommando des Feuerwehrbezirkes Eisenstadt-Stadt sowie die drei Freiwilligen Feuerwehren Eisenstadt, St. Georgen und Kleinhöflein gegen eine derartige Änderung aus.“

Weder sind mit einer Auflösung Kosteneinsparungen verbunden, noch sachliche oder fachliche Verbesserungen. Vielmehr würde eine Zerstörung der derzeitigen bewährten Strukturen zu einer massiven Demotivation der Feuerwehrmitglieder führen.

Eisenstadt: 400 Feuerwehrmitglied und über 300 Einsätze

Insgesamt versehen im Bereich des Feuerwehrbezirkes Eisenstadt-Stadt derzeit 250 aktive Feuerwehrmitglieder ihren Dienst. Dazu kommen rund 150 Personen aus der Feuerwehrjugend bzw. dem Reservestand.

Auf Grund der immer umfangreicher werdenden Aufgaben ergab sich im Jahr 2007 die Notwendigkeit der Bildung eines eigenen Bezirkskommandos samt dazugehörigen Stabes für die Freistadt Eisenstadt. Daher wurden aus den Mitgliedern der drei Feuerwehren die entsprechenden Stabsfunktionen besetzt.

Durch die Funktion als Landeshauptstadt ist Eisenstadt ein Sitz aller wichtiger Behörden und Institutionen des Landes und ein wichtiger Schul- und Gewerbe-standort. Dadurch pendeln täglich rund 15.000 Personen nach Eisenstadt ein.

Die Feuerwehren des Feuerwehrbezirkes Eisenstadt-Stadt absolvieren jährlich 300 bis 400 Einsätze, rücken also zumindest täglich aus. Gefahrenschwerpunkte für technische Einsätze bilden die S 31 mit dem Knotenpunkt zur A3 im Süden der Stadt. Einen Schwerpunkt bilden auch die 83 im Stadtgebiet vorhandenen Brandmeldeanlagen. So erfolgten im Jahr 2016 73% der Brandeinsätze auf Grund von automatischen Alarmweiterleitungen von Brandmeldeanlagen.

„Nicht nur die Fakten bezüglich der Mannschaftsstärke und der Einsatzstatistik belegen die Sinnhaftigkeit der Beibehaltung des Feuerwehrbezirkes Eisenstadt-Stadt, auch die bisherige und die prognostizierte Bevölkerungsentwicklung spricht eindeutig dafür“, so Bürgermeister Thomas Steiner abschließend.

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