FPÖ will mehr Polizisten für den Bezirk

Manfred Haidinger und Géza Molnár fordern mehr Polizisten für den Bezirk.
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EISENSTADT (ft). Die FPÖ ortet einen Engpass beim Polizei-Personal im Bezirk Eisenstadt-Umgebung, wie Géza Molnár und LAbg. Manfred Haidinger in einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag erklärten. Auch bei der technischen Ausrüstung für die Exekutive gebe es Aufholbedarf.

Aufklärungsquote gesunken

Nach einem zweistündigen Gespräch mit dem Stadtpolizeikommando Eisenstadt sei FPÖ-Sicherheitssprecher Haidinger nun klar, "dass die Polizisten im Bezirk überbelastet sind". "Und das schlägt sich natürlich auf die Aufklärungsquote nieder, die von 46 auf 44 Prozent gesunken ist."

"Personalmisere eklatant"

Dass es dabei hauptsächlich Verkehrsdelikte aufzuklären gilt, da die Kriminalität im Bezirk äußerst gering ist, sei der FPÖ klar. "Dennoch ist die Personalmisere sehr eklatant, die Neuausbildungen von Polizisten wurde in den letzten 20 Jahren stark vernachlässigt", meint auch Johann Streimelweger von der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) Burgenland.

Appell an Sobotka

Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) müsse diesbezüglich Geld in die Hand nehmen, fordert Haidinger. Denn immer weniger Menschen würden Polizisten werden wollen. Außerdem müsse die technische Kommunikation der Polizei verbessert werden: "Es kann nicht sein, dass etwa die im Burgenland eingesetzten Sicherheitspartner mit einem Tablet zur Kommunikation ausgestattet sind und unsere Polizisten nicht."

Manfred Haidinger und Géza Molnár fordern mehr Polizisten für den Bezirk.
Johann Streimelweger von der Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF) Burgenland ortet eine "sehr eklatante Personalmisere".

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