Groß, sparsam, flott und ohne Dach – die VW-Neuheiten 2013

Der Amarok Canyon – mehr outdoor geht kaum.
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Volkswagen brachte heuer zahlreiche Neuheiten auf die Straße. Vom Amarok Canyon über den VW Beetle Cabrio bis zum eco up! – wir haben die Autos für Sie getestet.

SALZBURG (tk). Amarok Canyon, Golf GTI, Beetle Cabrio, Caddy Country, eco up!, Golf R Cabriolet, und Jetta Hybrid – Auto-Enthusiasten dürfen heuer bei VW aus dem Vollen schöpfen:

Der Wilde: Amarok Canyon
Den Grizzlybär von VW gibt‘s ab sofort auch als Sondermodell „Canyon“. Der neue ist noch ein bisschen mehr auf Outdoor getrimmt. Als Zuckerl wird er mit orange-rotem Lack (copper-orange), Dachlampenbügel, 17 Zoll-Leichtmetallfelgen (Reifen: 245/70 R 17 – auf Wunsch auch 18 Zoll-Felgen) und serienmäßiger Climatronic ausgeliefert.
Auch die Innenausstattung sowie der Stylingbar und der Heckstoßfänger in schwarz sind neu. Preislich startet der Amarok Canyon bei 38.844 Euro (2.0 TDI 103 kW / 140 PS 4x4 permanent, 6-Gang-Schaltgetriebe).

Die Legende: Golf GTI
Naja, viel bleibt nicht zu sagen, über ein Auto, das seit 1976 knapp zwei Millionen Mal verkauft wurde. Grundsätzlich gibt‘s beim neuen GTI die Wahl zwischen 220 PS und 230 PS-Motor. Beide werden optional mit einem 6-Gang-DSG (mit Schaltpaddels) ausgeliefert. Neu ist die Progressivlenkung – sprich: Die Lenkbewegungen in den Kurven werden kleiner. Ansonsten, wie immer: Top-Leistung und viel, viel Spaß. Die Basisversion (2,0 TSI, 220 PS, 6-Gang-Schalter, Vier Türen) startet bei 32.530 Euro.

Der Herzige: Beetle Cabrio
Menschen, die sich immer alle Optionen offen halten, kommen beim neuen Beetle Cabrio voll auf ihre Kosten: Drei Ausstattungslevel (Beetle, Design und Sport), drei Sondermodelle (50s Edition, 60s Edition und 70s Edition), zwölf Lack- und zwei Verdeckfarben, elf Stofffarben und zwölf verschiedene Felgen. Ansonsten: Das Verdeck öffnet in 9,5 Sekunden, der Heckspoiler ist serienmäßig eingebaut, der Kofferraum ist auf 225 Liter gewachsen und – als kleines Bonmot – es gibt ein zweites Handschuhfach im Käfer-Stil. Die Benziner-Basisversion (1,2 TSI, 105 PS, 6-Gang) startet bei 23.190 Euro).

Der Brauchbare: Caddy Country
Der neue Caddy Country hebt sich deutlich vom Serien-Caddy ab. 17-Zoll- Felgen, 205 / 50 R 17-Reifen und der Farbton „Viperngrün Metallic“ sind nicht die einzigen Neuigkeiten. Dazu kommen schwarze Kunststoffleisten an den Seitenschwellern, Radhäusern und Stoßfängern. Auch die dunkle Verglasung der hinteren Fenster und der Heckscheibe sowie die abgedunkelten Rückleuchten sorgen für eine optische Differenzierung. Der Caddy Country ist als Fünf- oder Siebensitzer erhältlich. Ebenso möglich: Allradantrieb oder DSG-Automatikgetriebe. Gegen Aufpreis, versteht sich. Startpreis: (1,2 TSI, 105 PS, 5-Gang-Schaltung, 6,8 l/100km) 25.430 Euro.

Der Umweltschützer: eco up!
Ganz umweltfreundlich geht's mit dem VW eco up! in die City. Der Verbrauch des mit Erdgas betriebenen Volkswagens beträgt nur 4,4 m3 Erdgas auf 100 Kilometer. Oder anders ausgedrückt: Der up! verursacht nur drei (!) Euro Kraftstoffkosten auf 100 Kilometer. Ansonsten: Gespeichert wird das Erdgas in zwei Unterflurtanks im Bereich der Hinterachse. Ebenfalls dort gibt's einen kleinen, 10-Liter Benzintank. Vollgetankt fährt der VW up! 600 Kilometer weit (Erdgas: 380 km und Benzin: 220 km). Serienmäßig wird der up! mit Start-Stopp-System, Rekuperation und rollwiderstandsoptimierten Reifen ausgeliefert. Ebenfalls ein Argument für den kleinen Volkswagen: Die Anschaffung eines Erdgas-Autos wird in Österreich gefördert. Aktuell mit bis zu 1000 Euro pro Fahrzeug. Das ist ein Zehntel des Kaufpreises. Der VW eco up! startet in der Basisversion (60 PS, 5-Gänge, 2 Türen) bei 10.200 Euro.

Der starke ohne Dach: Golf R Cabriolet
265 PS, 350 Nm Drehmoment, in 6,4 Sekunden von 0 auf 100km/h: War die Power unter der Motorhaube bei VW bisher stets Modellen mit Stahl- oder Schiebedach vorbehalten, darf man beim neuen Golf R Cabriolet endlich mal "oben ohne" richtig Gas geben. Bei 250 km/h wird das Cabrio zwar elektronisch begrenzt, aber so schnell muss man ohnehin nicht fahren, um mit dem VW gehörig Spaß zu haben.

Großen Anteil am Fahrspaß hat freilich das serienmäßige 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe (DSG). Denn, wie immer, ist die perfekt abgestimmte Automatik einfach eine Hetz. Ansonsten gibt's serienmäßig zum starken Motor Bi-Xenonscheinwerfern, LED-Tagfahrlicht in den vorderen Stoßfängern, LED-Rückleuchten, 18-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sportsitze (vorn), Golf R-Lederausstattung, Klimaautomatik, Audioanlage mit CD-Player und ein Sportfahrwerk. Ach ja: Das Verdeck öffnet in 9,5 Sekunden – auch während der Fahrt bis 30 km/h. Das Golf R Cabriolet (2,0 TSI, 265 PS, 6-Gang DSG) kostet 49.730 Euro.

Der sparsame Klassiker: Jetta Hybrid
Das meistverkaufte VW-Modell in den USA gibt sich seit heuer ganz sparsam. Im neuen Jetta Hybrid sind ein 150 PS Benzindirekteinspritzer und ein 27 PS starker Elektromotor verbaut. Das drückt den Verbrauch auf 4,1l/100km. Unterm Strich verbraucht der Jetta 20 Prozent weniger Kraftstoff als ein rein benzinbetriebenes Fahrzeug vergleichbarer Größe. Für kurze Fahrten – bis zu zwei Kilometer weit – fährt der Jetta auch rein elektrisch. Serienmäßig wird der Hybrid-VW mit einem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, Bi-Xenon Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht, Nebelscheinwerfern, 17-Zoll-Leichtmetallrädern („Queensland“) und der Multifunktionsanzeige „Premium“ ausgeliefert.
Der Jetta Hybrid (1,4 TSI Hybrid, 150 PS+27 PS, 7-Gang-DSG, Comfortline) kostet 30.460 Euro.

Alle Fotos: VW

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Motor & Mobilität aus Innere Stadt

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