Zwei Familienpreis-Siegerprojekte
Hilfe für Alleinerziehende rund um Eisenstadt

Anika Karall (l.) und Katharina Thurner (r.) bei der Familienpreis-Übergabe mit LR Verena Dunst im Eisenstädter Landhaus
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  • hochgeladen von Hannes Gsellmann

EISENSTADT/DONNERSKIRCHEN. Beim von LR Verena Dunst ins Leben gerufenen „Burgenländischen Familienpreis“ werden innovative Ideen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf prämiert.

Beide Sieger aus Bezirk

Der mit 2.000 Euro dotierte Award ging sowohl in der Kategorie „gemeinnützige Vereine oder Unternehmen“ als auch im Bereich „Privatpersonen“ in den Bezirk.

Das „Mama Café“

In letzterer Kategorie gewann Katharina Thurner aus Donnerskirchen mit ihrer Projektidee „Mama Café“. „Es gibt viele Menschen, die gerne Kinder zu Hause hätten, das können Pensionisten, Großeltern oder andere Mütter sein. Im Mama Café sollen sie an einem Ort zusammenkommen“, umreisst die alleinerziehende Mutter von drei Kindern ihre Idee.

Suchende und Bietende

Weil es immer weniger öffentliche Treffpunkte gibt sollen Menschen in Mama Cafés zusammenkommen. Um das noch zu vereinfachen, sollen sich die Besucher mittels Buttons als ,Suchende' oder ,Bietende' kennzeichnen. „Konkrete Orte gibt es noch nicht. Ich hoffe, dass Gemeinden diese Idee aufgreifen. Denn im Burgenland gibt es ein hohes Maß an Freiwilligkeit“, führt Thurner aus. „Ich habe nur die Idee geboren, würde bei der Umsetzung aber im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen. Ich bin ja selbst total froh, wenn mir jemand nur eine Stunde helfen kann!“ 

Sitforfree-App

Mit ähnlicher Thematik beschäftigt sich auch das zweite Siegerprojekt: die Sitforfree-App des Vereins „Alleinerziehend aber nicht allein“. „Durch die App können sich aus Schule, Kindergarten oder Vereinen bekannte Familien miteinander vernetzen – Bekannte werden zu Babysittern“, erklärt Anika Karall, Obfrau des Vereins, der aus mittlerweile rund 120 Personen besteht. Zu Beginn erhalten die User Sitting-Points. „Wird man selbst zum Babysitter erhält man Sitting-Points. Passen andere auf die eigenen Kinder auf, bezahlt man mit Punkten“, so Karall über das einfache System, für die es nun an die Umsetzung des Projekts geht. 

Teures Projekt

„Jetzt geht's an die Finanzierung. Wir hoffen auf Unterstützung des Familienreferats, denken auch an Förderungen aus dem Europäischen Sozialfonds“, so Karall. Der Preis und die 2.000 Euro gewonnenen  Euro kommen der engagierten alleinerziehenden Mutter da gerade recht.

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