Im eigenen Garten nicht sicher

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HORNSTEIN. Dieses "Leckerli" hätte leicht einem der drei Hunde von Hildegard Glavanits zum Verhängnis werden können. Die Pensionistin fand im Garten ihres Hauses eine Leberwurst, die mit etlichen vier bis fünf Zentimeter langen Nadeln gespickt war. Wer macht so etwas, und vor allem warum?

Ein Platz für Heimatlose

Bei der Hornsteinerin haben seit dem letzten Jahr drei heimatlose Hunde mit einer schwierigen Vergangenheit ein Zuhause gefunden. Lucy ist aus dem Tierschutzhaus Sonnenhof. Sie teilte sich einen Zwinger mit dem 18-jährigen Cocker Spaniel Zorro, dem die Stimmbänder durchgeschnitten wurden. Die dritte im Bunde ist Molly. Sie irrte 14 Tage allein in Wien umher, ehe sie eingefangen werden konnte. "Eigentlich sollte sie bei mir nur einen vorübergehenden Pflegeplatz bekommen. Aber als ich sah, wie gut es ihr in dem Rudel ging, beschloss ich sie zu behalten", erzählt die Hundebesitzerin.

Fehlverhalten

"Seit die Tiere bei mir sind, hat sich viel getan. Ihr Verhalten wurde besser und sie haben Vertrauen zu Menschen gefasst. Aber ich brauche eben Zeit, ich kenne ja ihre Vergangenheit nicht, und dass sie bellen, wenn jemand am Grundstück vorbei geht, kann ich ihnen nicht von heute auf morgen abgewöhnen", berichtet Glavanits.
Dass es aber Menschen gibt, die die Hunde mit Steinen bewerfen oder mit Spritzpistolen attackieren, macht die Situation nicht leichter.

Hätte übel enden können

Die mit Nadeln gespickte Leberwurst hätte tödlich für die Hunde enden können. "Wenn ich das Leckerli nicht vor den Hunden gefunden hätte, wäre der blinde Zorro wahrscheinlich der einzige meiner Hunde gewesen, der es gefressen hätte. Und er kann am allerwenigsten was dafür, weil er durch seine durchtrennten Stimmbänder keinen Mucks mehr von sich geben kann", erzählt Glavanits bestürzt.

Erneute Attacke

Kurz vor Redaktionsschluss erreichte uns die Mitteilung, dass es zu einem neuerlichen Zwischenfall kam. In ihrem Garten fand Frau Glavanits einen Selchspeck mit zahlreichen Stecknadeln darin. Nun wird der Fall an den Amtstierarzt beziehungsweise an die Polizei weitergegeben.

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