Leserbrief: "Maßnahme, um Staatssäckel zu füllen"

Blick in Fahrtrichtung Eisenstadt: "Ab hier konnte der LKW bisher gefahrlos überholt werden."
  • Blick in Fahrtrichtung Eisenstadt: "Ab hier konnte der LKW bisher gefahrlos überholt werden."
  • Foto: Johann Bauer
  • hochgeladen von Franz Tscheinig

"Im heurigen Frühjahr wurden das bereits bisher bestehende Überholverbot und die Geschwindigkeitsbeschränkung auf 70 km/h auf der L213 zwischen Stotzing und Eisenstadt um ca. 500m Richtung Stotzing verlängert. Die Sinnhaftigkeit dieser Verlängerung bleibt trotz wohlwollender Betrachtung unklar. Denn bereits bisher war der kurze Streckenabschnitt zwischen dem Ortsende Stotzings und dem Waldrand – hier hat man etwa 500m freie Sicht – die einzige Stelle, an der relativ gefahrlos (etwa ein langsameres Fahrzeug oder ein LKW) überholt werden konnte. Auch kam und kommt es hier kaum je zu Unfällen. Diese Möglichkeit zu überholen wurde nun genommen und man ist gezwungen für immerhin 8 km wie ein Schrittmacher für gutgehende Weinbergschnecken hinterher zu „fahren“. Dies führt zur Frustration der AutofahrerInnen, die sich möglicherweise zu riskanten Überholmanövern hinreißen lassen. Darüber hinaus wird die Verlängerung der Verbotszone wohl kaum jene aufhalten, die das Überholverbot und die Geschwindigkeitsbegrenzung auch bisher bereits missachtet haben. In diesem Zusammenhang sei auf manche MotorradfahrerInnen, die die Strecke regelmäßig zur Rennstrecke umfunktionieren und durch die jedes Jahr gefährliche, oft sogar tödliche, Unfälle provozieren, gar nicht weiter eingegangen, da das Problem ein seit Jahren bekanntes ist.
Dass nun – neben der Verlängerung der Verbotsstrecke – auch mehrere zusätzliche Tafeln aufgestellt wurden, wohl zur „Erinnerung“ an die geltenden Verbote, mutet daher mehr als lächerlich an, da der tatsächlich gefährliche Streckenabschnitt innerhalb des Waldes liegt und nicht etwa auf den genannten 500m zwischen dem Ortsende Stotzings und dem Waldrand.
So ist diese Maßnahme wohl eher dazu geeignet, den Staatssäckel zu füllen, aber mit erhöhter Sicherheit hat dies nichts zu tun."

Autor:

Franz Tscheinig aus Eisenstadt

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