Baureportage
MAM baut Forschungszentrum in Großhöflein

Ein Entwurf des MAM-Forschungszentrums: So soll das Gebäude aussehen, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind.
  • Ein Entwurf des MAM-Forschungszentrums: So soll das Gebäude aussehen, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind.
  • Foto: MAM
  • hochgeladen von Angelika Illedits

Die Babyartikelmarkte MAM baut in Großhöflein ein hochmodernes Forschungs- und Entwicklungszentrum.

GROSSHÖFLEIN. Das Forschungs- und Entwicklungszentrum wird über einen modernen Laborbereich zum Testen der Materialien und Produkte sowie über einen 3D-Drucker für den Prototypenbau verfügen. Trotz kurzer Verzögerungen ist man zuversichtlich, schon ab nächstem Jahr am neuen Standort mit bis zu 75 Mitarbeitern Schnuller, Babyflaschen und Co. entwickeln zu können. 

Zellteilung als Vorbild

Die Planung des Gebäudes hat das Grazer Architekturbüro INNOCAD Architektur ZT GmbH übernommen und sich ein besonders "lebendiges" Konzept dafür einfallen lassen. "MAM als Unternehmen gleicht einem wachsenden Organismus. Demzufolge soll das neue Forschungs- & Entwicklungszentrum – ebenfalls einem Organismus gleich – über die Jahre mitwachsen können", erklärt INNOCAD-Gründer und Architekt Martin Lesjak. Dabei orientiert sich das Konzept an dem Prinzip der Zellteilung. Ausgehend vom ersten Bauabschnitt, der aus drei kreisförmigen, ineinandergreifenden Baukörpern (also den Zellen) bestehen soll, spalten sich neue Teile mit ähnlicher programmatischer Information (wie wir es aus der Genetik kennen) ab. 

Nachhaltigkeit

Den Mittelpunkt des Gebäudes bildet ein zweigeschoßiger Atrium-Wintergarten mit einem glaushausähnlichen Dach. Dieser Raum soll als Kommunikations- und Erholungsraum sowie als thermischer Puffer für das Energiekonzept dienen.
Nachhaltigkeit und nachhaltige Energiegewinnung sind wichtige Themen im Unternehmen. So wird das Niedrigenergiegebäude mit einem effizienten Geothermie-System ausgestattet sein. Auf fossile Brennstoffe wie Öl und Erdgas wird verzichtet. Die erforderliche Heiz- und Kühlenergie wird über 23 Sondenbohrungen mit einer Tiefe von 120 Metern über zwei Wärmepumpen aus der Erde bezogen. Das ist übrigens auch das größte Geothermie-Projekt im Burgenland. Dazu erklärt MAM-Gründer und Geschäftsführer Peter Röhrig: "Im Zentrum steht die Sicherheit der Produkte und ihrer Verwender – mit dem Ziel, die Kleinsten in ihrer natürlichen und individuellen Entwicklung optimal zu unterstützen. Nachhaltigkeit jedoch war uns immer schon ein Anliegen und soll künftig in allen Bereichen noch stärker in den Fokus rücken."

Über MAM

Peter Röhrig gründete MAM im Jahr 1976 mit der Vision, Babys in ihrer natürlichen und individuellen Entwicklung optimal zu unterstützen. In Zusammenarbeit mit Experten aus Medizin und Forschung sowie Designern der Wiener Universität für Angewandte Kunst entwickelte Röhrig damals die ersten MAM-Schnuller. Heute beschäftigt MAM weltweit mehr als 950 Mitarbeiter und verkauft jährlich mehr als 70 Millionen Produkte in etwa 60 Ländern. Dabei ist MAM im Schnuller- und Babyflaschensegment Markführer, u.a. in Österreich, den USA, Großbritannien, Frankreich und Schweden. Im Mittelpunkt der Forschung und Entwicklung stehen nicht nur herausragendes Design, medizinisch geprüfte Funktionalität und Sicherheit, sondern auch die Tatsache, dass jedes Baby und deren Eltern einzigartig sind.

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