Steigerung der Lebensqualität am Wohnort
„Nachbarschaftshilfe Plus“ startet im April

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Im letzten Jahr stellte die Stadt Eisenstadt „Nachbarschaftshilfe Plus“ vor. Ein Projekt, dessen Ziel es ist, älteren Menschen möglichst lange ein eigenständiges Leben im vertrauten Zuhause, dem eigenen Wohnort zu fördern, die Lebensqualität zu steigern und den Alltag zu erleichtern. Die Vorbereitungen für „Nachbarschaftshilfe Plus“ laufen auf Hochtouren, einem Start im April steht nichts mehr im Wege.

In mehreren burgenländischen Gemeinden werden im Rahmen einer überparteilichen Gemeindekooperation soziale Dienste für alle Generationen angeboten. Projektträger ist ein gemeinnütziger Verein, finanziert wird das Projekt von den Gemeinden, und das Land Burgenland stellt eine Co-Finanzierung zur Verfügung.

Den entsprechenden Beschluss zur Umsetzung fasst der Eisenstädter Gemeinderat in seiner Sitzung am 4. November 2019 einstimmig. „Nachbarschaftshilfe plus“ startet im April 2020 in der burgenländischen Landeshauptstadt. Gemeinderätin Waltraud Bachmaier wird sich federführend um die Umsetzung und Betreuung des Projekts kümmern.

Anfang Feber fand das zweite Treffen der Ehrenamtlichen im Rathaus statt. Interessierte aus Eisenstadt konnten sich über das Projekt informieren und offene Fragen besprechen. Die Firma „Gourmet“ gab einen Einblick in ihr Angebot für Essen auf Räder – ein essentieller Dienst für ältere Menschen in der Landeshauptstadt. Vorgestellt wurde auch die Büromitarbeiterin Petra Vachut – sie kümmert sich ab April seitens des Trägervereins um „Nachbarschaftshilfe Plus“ in Eisenstadt.

Nachbarschaftshilfe Plus – kurz erklärt

Im Rahmen eines überparteilichen Kooperationsprojektes werden ab 2020 in dann 21 Partnergemeinden/-städten soziale Dienste angeboten, von Teilzeitangestellten koordiniert und von Ehrenamtlichen ausgeführt. Zu den kostenlosen sozialen Diensten gehören Fahr- und Begleitdienste (zur medizinischen Versorgung, zu Behörden, zum Einkaufen,…), Spaziergehdienste (in Begleitung durch die Stadt, zu Freunden, etc.), Besuchsdienste (Karten spielen, plaudern, oä.), ebenso werden Recherchen zu sozialen Themen (zum Beispiel: wie bekomme ich Pflegegeld?) angeboten.

„Wie im Stadtentwicklungsplan ‚Eisenstadt 2030‘ und in den Zielen der kommunalen Gesundheitsförderung ‚Eisenstadt tut mir gut‘ festgehalten, wollen wir die ältere Bevölkerung unserer Stadt weiterhin aktiv in das Stadtleben miteinbeziehen. Ziel ist daher auch bei uns, dass Menschen so lange wie möglich selbstständig und in der vertrauten Umgebung eine hohe Lebensqualität genießen. Wir möchten das Leben in der Stadt erleichtern und den Aktionsradius der älteren Generation wieder vergrößern“, erklärt Bürgermeister Thomas Steiner.

„Um die Fahr- und Begleitdienste auch entsprechend umsetzen zu können, stellen wir den Ehrenamtlichen aufgeladene Taxikarten und Fahrscheine für den Stadtbus zur Verfügung. So können wir gleichzeitig auch einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz leisten“, schließt Gemeinderätin Waltraud Bachmaier.

Erreichbarkeit von „Nachbarschaftshilfe Plus“

Für Eisenstadt zuständig: Petra Vachut
Erreichbarkeit ab Donnerstag, 2. April 2020:

  • Di & Do 8-12 Uhr telefonisch erreichbar unter 0664 / 53 66 848
  • Di & Do 8-10 Uhr persönlich im Büro von „Nachbarschaftshilfe Plus“

Nähere Informationen unter: www.nachbarschaftshilfeplus.at

Autor:

Sebastian Handler aus Eisenstadt

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