„Baustellen“ und Unterstützung für Bieler-Nachfolger Doskozil

Thomas Steiner (ÖVP), Regina Petrik (GRÜNE), Géza Molnár (FPÖ)
  • Thomas Steiner (ÖVP), Regina Petrik (GRÜNE), Géza Molnár (FPÖ)
  • Foto: Handler, Uchann, FPÖ
  • hochgeladen von Christian Uchann

EISENSTADT. Die Reaktionen zum Wechsel von Hans Peter Doskozil als Bieler-Nachfolger in die Landesregierung fielen recht unterschiedlich aus.
Für ÖVP-Landesparteiobmann Thomas Steiner hat nun „Doskozil alles zu verantworten, was in der Regierung passiert und vor allem, was nicht passiert.“

ÖVP bietet Zusammenarbeit an

Steiner sieht in Doskozil den „de facto neuen Landeshauptmann und bietet ihm die Zusammenarbeit an. Die größten Herausforderungen im Ressort sind für den ÖVP-Chef die Finanzen und dabei insbesondere der Ausstieg des Landes aus den Spekulationsgeschäften, die Herstellung eines „professionellen Verhältnisses mit der Stiftung Esterhazy sowie die Lösung des „KRAGES-Desasters.“

Grüne begrüßen die Neubesetzung

Grünen-Chefin Regina Petrik sieht einige „Baustellen“, die der neue Landesrat vorfinden wird und nennt unter anderem die Zinstauschgeschäfte, „Rechtsbrüche“ bei der Umfahrung Schützen und das „tiefe Zerwürfnis zwischen der Landesspitze und den Esterhazy-Kulturbetrieben.“ Grundsätzlich begrüßt Petrik die Neubesetzung in der Landesregierung. Allerdings werde sich erst zeigen, in welche Richtung er die Sozialdemokratie im Burgenland führen wird. „Doskozil verkündet, sozialpolitisch links zu stehen. Ich hoffe, dass diese links-Ansage nicht nur ein Ruf nach verlorenen SPÖ-Wählerinnnen und Wählern ist“, so Petrik.

Unterstützung von der FPÖ

Naturgemäß kündigte die FPÖ ihre Unterstützung an. „Es versteht sich von selbst, dass sich der Koalitionspartner und Hans Peter Doskozil unserer Stimmen bei der Wahl des neuen Regierungsmitgliedes im Landtag sicher sein können“, so der freiheitliche Klubobmann Géza Molnár in einer Aussendung.

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