KOMMENTAR: Kampf für „Esther Hesse Yellow“

Was sagen Ihnen die Namen „Api Rouge“, „Aunt Ruby’s German Green“ oder „Esther Hesse Yellow“? Wahrscheinlich nicht viel, außer Sie sind Experte für Paradeisersorten – so wie Erich Stekovics, der sich mittlerweile international einen Namen als „Paradeiserkaiser“ gemacht hat.
In den Supermärkten finden Sie solche Spezialitäten eher selten – und das ist schade. Nicht nur, weil Ihnen eine beeindruckende Geschmacksvielfalt entgeht, die von Kiwi bis Champignon reicht. Mit der Ware der Tomatenindustrie, die Ihnen meist angeboten wird, haben Sie oft keine andere Wahl, als die wenigen Großkonzerne zu unterstützen, die den globalen Markt beherrschen.
Die geplante EU-Saatgutverordnung hätte zu einer Verschärfung dieser Situation geführt. Dank massiver Proteste – auch vom „Paradeiserkaiser“ aus Frauenkirchen – konnte dieser Anschlag gegen die Artenvielfalt vorerst verhindert werden.
Für das Burgenland, das aufgrund seiner kleinstrukturierten Landwirtschaft nicht viele andere Überle-benschancen hat, als auf Vielfalt zu setzen, war das ein großer Erfolg.
Der Kampf gegen die mächtige Lobby der Agrarkonzerne muss dennoch weiter fortgesetzt werden – mit der parteiübergreifenden Unterstützung der Grünen!

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