KOMMENTAR: Österreich ist ein Einwanderungsland

Der Ursprung der Probleme rund um die Integration der aus-
ländischen Mitbürger in Österreich liegt in den 60er und 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Aufgrund der Arbeitskräfteknapp-
heit begann die systematische Anwerbung von ausländischen Arbeitskräften – damals noch unter der Bezeichnung „Gastarbeiter“. Damit wurde klar signalisiert: Aufenthalt und Beschäftigung nur befristet!
Die Realität war eine andere: Familien wurden nachgeholt, Familien wurden gegründet. Österreich wurde de facto zum Einwanderungsland. Ein Faktum, das die Politik bis heute zum Teil verdrängt. Dementsprechend spät und oft sehr halbherzig wurde damit begonnen, so etwas wie Integrationsmaßnahmen zu ergreifen.
Wenn Niessl, Voves & Co. nun eine Debatte um dieses Thema in Gang setzen, kann es – wenn sie sich nicht auf Strafmaßnahmen für Integrationsunwillige beschränkt – Fortschritte in der Integration bringen.
Mit rechtspopulistischen Sagern besteht die Gefahr, dass genau das Gegenteil erreicht wird – nämlich die Spaltung der Gesellschaft mit nicht absehbaren Folgen.

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