KOMMENTAR: Sicherheitsdebatte wird sachlicher

Die Aufregung, die nach der Bekanntgabe der Polizeipostenschließungen fast alle Parteien erfasst hat, ist nun einer fast schon wohltuenden Sachlichkeit gewichen. So stellt LH Hans Niessl klar, dass die Zahl der Polizeiposten nicht entscheidend sei, sondern vielmehr eine effiziente Struktur der Polizeistreifen, die es den Beamten ermöglicht, innerhalb von zehn Minuten am Einsatzort zu sein. Ähnliches hörte man zuletzt von der Innenministerin, als sie in den burgenländischen Gemeinden „Werbung“ für die Postenschließungen machte.
Viel Sachinformation erfuhr man auch von Franz Lang, dem Leiter des Bundeskriminalamtes, der auf die wirkungsvolle Arbeit der diversen Sonderkommissionen (Sokos) hinwies. Diese zeichnen sich auch durch bundesländerübergreifende Zusammenarbeit der Exekutivkräfte und grenzüberschreitende Kooperationen aus.
Insgesamt verstärkte sich nach dem Sicherheitsgipfel der Eindruck, dass die Panik, die zuletzt so manche Landespolitiker rund um die Sicherheit im Burgenland verbreitet haben, alles andere als angemessen ist.

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