KOMMENTAR: SPÖ sucht den Mittelweg

Ein Mittelweg zwischen der Burgenland- und der Wiener Linie, zwischen dem pragmatischen und dem ideologischen Weg, zwischen dem Niessl- und dem Häupl-Kurs.
Ist das die Richtung, die die Sozialdemokratie wieder auf die Erfolgsspur führen kann?
Warum nicht?
Es wird schon einige – noch genau zu analysierende – Gründe dafür geben, dass es die SPÖ nur noch in Wien und dem Burgenland schafft, mehrheitsfähig zu sein. Daraus sollte sich doch ein gemeinsames Stärkenprofil entwickeln lassen – mit entsprechenden politischen Handlungsanleitungen für städtisch und ländlich strukturierte Regionen.
Dabei wird sich auch ein Mittelweg bei der Themensetzung herauskristallisieren: von dem aktuell beherrschenden Sicherheits- und Migrationsthema über Soziales bis hin zur Bildung, die im Wahlkampf kaum vorkam.
Kein Mittelweg wird möglich sein bei der Frage, ob die SPÖ mit den Freiheitlichen Koalitionen eingehen soll. In diesem Punkt wird es wahrscheinlich weiter einen eigenständigen Wien- und Burgenlandkurs geben.

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