KOMMENTAR
Misslungener Neustart der SPÖ Eisenstadt

Was ist da schief gelaufen in der SPÖ Eisenstadt? Diese Frage stellt sich unweigerlich bei einem Ergebnis von 65 Prozent für die neu gewählte Stadtparteivorsitzende.
Gewohnt ist man bei solchen Wahlgängen Ergebnisse, die bei fast 100 Prozent liegen. Oft werden 90 Prozent schon als desaströs bewertet.
Offenbar ist es im Vorfeld nicht gelungen, die für viele überraschenden Personalrochaden gründlich vorzubereiten. Ein hinter vorgehaltener Hand oft gehörter Vorwurf: Die Absetzung von Günter Kovacs und Renée Maria Wisak sind von „ganz oben“ erfolgt – ohne Einbeziehung der Parteibasis in der Landeshauptstadt.
Für die neue SPÖ-Chefin Lisa Vogl jedenfalls alles andere als ein gelungener Start. Sie steht nun vor zwei großen Herausforderungen: Zuerst muss die Partei wieder geeint werden. Danach das nächste große – und derzeit illusorische – Ziel: der Angriff auf die absolute Mehrheit der Stadt-ÖVP. Lisa Vogl ist nicht zu beneiden.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen