SPÖ-Mitglieder haben entschieden: Gespräche auch mit der FPÖ

Erfreut über 16.318 ausgefüllte Fragebögen: SPÖ-Geschäftsführer Robert Hergovich und SPÖ-Landesparteivorsitzender Hans Niessl
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EISENSTADT (uch). SPÖ-Landesparteivorsitzender Hans Niessl und SPÖ-Landesgeschäftsführer Robert Hergovich sind sichtlich stolz: Haben doch 16.318 Menschen – 54,2 Prozent der befragten Mitglieder – an der größten Mitgliederbefragung in der Geschichte der burgenländischen Sozialdemokratie teilgenommen.
„Die SPÖ Burgenland setzt damit neue Maßstäbe bei der demokratischen Mitbestimmung“, sagt Niessl.
Ein mit Spannung erwartetes Ergebnis fiel eindeutig aus: 88,9 Prozent der Mitglieder sprechen sich dafür aus, dass die SPÖ nach der Landtagswahl mit allen Parteien – also auch mit der FPÖ – Gespräche führen soll.

„Anderer Weg als in Wien“

„Das heißt aber noch lange nicht, dass dabei eine entsprechende Koalition mit der einen oder anderen Partei herauskommen muss. Es geht nicht um ein Farbenspiel, sondern um das beste Programm für unser Heimatland“, sagt Niessl, der auch kein Problem darin sieht, dass die SPÖ im Burgenland bewusst einen anderen Weg geht „als das in Wien der Fall ist“.
Und Niessl ergänzt: „Von der FPÖ auf Landesebene habe ich in den letzten Jahren keinen wirklich rechtsradikalen Sager gehört. Das ist auch der Unterschied zu manchen anderen Bundesländern.“

Fixmandat für die Jugend

Ein weiteres Ergebnis der Mitgliederbefragung mit Konsequenzen für die Landtagswahl ist, dass es auf der Landesliste ein Fixmandat für einen Jugendlichen unter 28 Jahren geben wird. Das haben die Mitglieder mit einer Mehrheit von 72,2 Prozent entschieden.
Ein mehrheitliches Votum gab es auch zu breiten Vorwahlen bei Gemeinderats- und Landtagswahlen.
„Vor der Landtagswahl wird es in jedem Bezirk einen Superwahlkonvent mit Gemeinderäten und Wahlmännern bzw. Wahlfrauen geben, die jeden Platz auf der Bezirksliste in geheimer Wahl besetzen“, erläutert Hergovich, der sich über die Bereitschaft der Mitglieder, zusätzliche Anmerkungen auf den Fragebögen zu machen, überrascht zeigt.
„Darunter sind Lob ebenso wie Verbesserungsvorschläge und Kritik, aber auch sachliche Ideen für die Zukunft“, so Hergovich.

Kommentar von Chefredakteur Christian Uchann

Autor:

Christian Uchann aus Eisenstadt

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